Vortragsmanuskript
Grenzen des Zeitgeistes – Zur Ideologizität des naturwissenschaftlichen Weltbildes der Moderne.
Der Vortrag rekapituliert die im Positivismusstreit ausgetragenen ideologischen Konflikte und erkenntnistheoretischen Auseinandersetzungen zwischen Hermeneutik, Wissenschaftstheorie und hermeneutischer Transzendentalphilosophie, um von dort aus den Reflexionshorizont einer modernen Transzendentalphilosophie zu entwickeln.
Die Reflexibilität der Reflexibilität in der Wissenschaftslehre 1812
Der Vortrag versucht die Argumentation Fichtes für eine vollständige Reflexibilität des Wissens, wie sie die Wissenschaftslehre 1812 zur Verfügung stellt, nachzuzeichnen und Schlussfolgerungen für die Wissensbegründung daraus abzuleiten.
Die Denkbarkeit des Nichts - Das Nichts bei Fichte
Der Vortag entwickelt den Begriff des Nichts der Wissenschaftslehre 1812 und zeigt, dass gängige Nihilismusängste und -begriffe auf erkenntnistheoretischen Irrtümern beruhen.
Wer oder was ist das Absolute?
System – Freiheit – Loos: Zur den letzten Reflexionen Fichtes von 1813 in Bezug auf einen alten Streitpunkt mit Schelling
Der Vortrag vergleicht die begründungstheoretischen Konfrontationen zwischen Schelling und Fichte.
Der Satz vom Grund und seine Kritik – Zur Problematik von Gestalt und Begründung der transzendentalen Metaphysik Arthur Schopenhauers.
Der Vortrag vergleicht die Philosophien von Fichte und Schopenhauer und versucht sie in den Kontext gegenwärtiger philosophischer Problemstellungen einzuordnen.
Wilhelm Weischedels Grundlegungsversuch einer Philosophischen Theologie im Zeitalter des Nihilismus und ein Gedanke Fichtes
Der Aufsatz untersucht die Möglichkeiten der Religion aus Sicht einer modernen Transzendentalphilosophie.
Fichte und die praktische Philosophie der Gegenwart
Beitrag für den kooperativen Kommentar zur Wissenschaftslehre 1812 von Johann Gottlieb Fichte
Es handelt sich um das seit 2001 laufende Projekt, die späten wissenschaftlichen Schriften Fichtes zu sichten und innerhalb eines kooperativen Kommentars zu beschreiben, um diese hermetischen Texte der philosophischen Öffentlichkeit zu erschließen.


