Publikationen
Hier finden Sie Publikationen, Manuskripte und Texte (teilweise auch mit Anhängen zum Download) alphabetisch nach Autoren sortiert.
Ist die Identität des Selbstbewußtseins in Fichtes System unerreichbar? Hegels methodologische Kritik in der Differenzschrift
Grundlagen und Voraussetzungen der Leib-Seele- / Körper-Geist-Dichotomie in der gegenwärtigen Philosophie des Geistes
Das Leben im Geiste. Hegels Konzeption der praktischen Freiheit
Anerkennung der Kunst/Anerkennung durch Kunst
»Anerkennung der Kunst/Anerkennung durch Kunst«, in: Transzendentalphilosophie und Person. Leiblichkeit – Interpersonalität – Anerkennung. (Hg.) Christoph Asmuth. Bielefeld 2007, S. 337-350.
Art as derealization
»Art as derealization«, in: Imaginacija, čutnost in umetnost / Zbornik referatov III. sredozemskega kongresa za estetiko Proceedings of the III. Mediterranean Aesthetik Kongress 2007, S. 22-27
Negativität. Hegels Lösung der Systemfrage in der Vorrede der Phänomenologie des Geistes
Die große Idee, die Hegel in der Phänomenologie des Geistes vorstellt und entfaltet, liegt in der Entdeckung der Bedeutung der Negativität. Negativität ist dabei mehr als ein nur formelles Verfahren. Negativität ist vielmehr ein Begriff, der die Realität selbst kennzeichnet. Sie stellt die Realität einerseits als subjekthaft vor; denn Negativität drückt als Prinzip aus, dass sich das Reale durch einen Prozess der Negation in ein Selbstverhältnis setzt. Andererseits stellt die Negativität die Realität auch als spannungsvoll, schmerzhaft und vergänglich vor. Diese Idee gewinnt Hegel vor allem in Auseinandersetzung mit Fichte und Schelling. Unbeschadet der berechtigten Nachfrage, ob Hegels Kritik berechtigt ist, lässt sich dennoch die argumentative Kraft dieses Entwurfs ermessen: Sie liegt in der Zuwendung zu den konkreten Phänomenen, ihren spezifischen Differenzen und ihrer substantiellen Einheit, die sie einem vernünftigen Nachvollzug zugänglich macht.


