Publikationen
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Evolution. Modell – Methode – Paradigma
Der Sammelband betrachtet die Evolutionstheorie als Modell. Das erlaubt zwei Herangehensweisen (1) Zunächst betrifft der Modellcharakter den methodischen Status der Evolutionstheorie selbst. Die historisch orientierten Beiträge zeigen für die geschichtliche Entwicklung der Evolutionstheorie auf, wie das Modell Evolutionstheorie entstanden, rezipiert und ausgeweitet wurde. Die systematischen Beiträge weisen diesen Charakter in wissenschaftstheoretischer Hinsicht auf und zeigen, dass die Begriffe, mit denen die Evolutionstheorie operiert, nicht unmittelbar auf einer ontologischen Basis fußen. Der Modellcharakter betrifft dabei die Erklärung und die Erklärungskompetenz der Evolutionstheorie. Dabei fließt mit ein, dass die Wissenschaftlichkeit der Evolutionstheorie unter ‚Sonderbedingungen’ steht. Nur Teilthesen lassen sich experimentell überprüfen, die Evolutionstheorie als ganze bleibt unüberprüfbar, gleichwohl aber aufgrund ihrer hohen Kohärenz und ihres Zusammenstimmens mit Funden und Beobachtungen gleichwohl mehr als eine bloße Hypothese. (2) Der Modellcharakter bezieht sich aber auch auf den Import der Evolutionstheorie durch andere Disziplinen. Der vorliegende Band zeigt das am Beispiel der Soziologie, der Kosmologie und der Erkenntnistheorie. In allen diesen Fällen kommt der Erklärung von Entwicklungen große Bedeutung zu. Deshalb kann die Evolutionstheorie Modell und Paradigma sein zur Erklärung der Dynamik in Entwicklungsprozessen. Sie kann darüber hinaus erklären, warum es in der Entwicklung zu bestimmten Stadien kommt und warum sie nicht aus vorgängigen Zweckbestimmungen (etwa nach Schöpfungsmodell) zu begreifen sind
Athanasius Kircher e l’idea di scienza universale
Athanasius Kircher e l’idea di scienza universale
Fichtes transzendentalphilosophische Methode und die Leib-Seele- / Körper-Geist-Dichotomie
Revolution der Gesinnung und Vollendung der Freiheit. Wesen und Möglichkeit höherer Lebensformen bei Kant und Fichte.
Vergleicht die Moraltheorien von Kant und Fichte unter begrünungstheoretischer Perspektive - und zeigt einen Fehler im Ansatz Kants.
Wie das Subjekt aufs Fahrrad kommt
Tun, Hören, Sagen. Performanz und Diskursivität bei J. G. Fichte
Das Denken leben. Zur Kraft des Spekulativen bei Hegel
Transzendentalphilosophie oder absolute Metaphysik? Grundsätzliche Fragen an Fichtes Spätphilosophie
Personales Handeln nach der Vernunft. Die anthropologische Transformation des transzendentalen Idealismus Fichtes im 20. Jahrhundert
Darstellung der Einflüsse von Fichtes Denken auf die philosophische Anthropologie Schelers, Gehlens und Plessners.


