Kategorien des Körpererlebens
Sprachliche Kategorien des Körpererlebens und ihre psychologische Bedeutung
Diplom Psychologie: Sprachliche Kategorien des Körpererlebens und ihre psychologische Bedeutung.
Sartres phänomenologisch-ontologische Bestimmung des Körpers (Das Sein und das Nichts. 1943), soll für die Psychologie, die sich nur auf einen impliziten, dementsprechend uneinheitlichen, und erst in neuerer Zeit besprochenen Körper- bzw. Leibbegriff beruft, fruchtbar gemacht werden. Zunächst wird herausgestellt, welche Vorteile Sartres Körperbegriff insbesondere für empirische Forschung hat, wofür ein Vergleich mit anderen Bestimmungen (Bergson, Husserl, Merleau-Ponty, Waldenfels) vorgenommen wird. Anschließend wir anhand von Sartres Bestimmungen der Körperdimensionen ein Kategoriensystem erstellt, mittels dessen qualitative Interviews ausgewertet werden. Dabei wird von der Hypothese ausgegangen, dass jede der Dimensionen sprachlich ausgedrückt werden kann, zugleich aber unterschiedliche Charakteristika des Ausdrucks feststellbar sind. Beide Hypothesen sollen überprüft werden und, sofern sie sich bestätigen, steht somit ein Kategoriensystem zur weiteren empirischen Nutzung zur Verfügung, mit dem systematisch das Körper- bzw. Leiberleben sowie –verstehen untersucht werden kann.


