Ästhetisches Wissen

Kolloquium Klassische Deutsche Philosophie

Das Kolloquium thematisiert das Problem ästhetischen Wissens aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Vorträge werden klassische Positionen mit aktuellen Entwicklungen der Forschung wie z.B. der Wahrnehmungsphilosophie, der Phänomenologie oder symboltheoretischen Ansätzen in Verbindung bringen. Die zeitgenössische Ästhetik wird somit nicht ausschließlich in Bezug auf die Kunst, sondern auch auf Aspekte der Sprach- und Erkenntnistheorie hin betrachtet. So geht es unter anderen um die Erweiterung der traditionellen Orientierung am Sehen durch andere Sinne wie z.B. das Hören und um die Berücksichtigung neuerer Entwicklungen in den Künsten, etwa in der zeitgenössischen Musik, im Film und in der Architektur. Angestrebt ist eine Untersuchung der durch ästhetische Phänomene gekennzeichneten Wissensformen sowie deren Bezüge zu alltäglichen, wissenschaftlichen und anderen Wissensformen. Welchen Status hat die Unterscheidung zwischen Sinnlichkeit und Begriff? Wie kann so etwas wie sinnliche, nicht-begriffliche Erkenntnis oder eine »ästhetische Idee« (Kant) gedacht werden, wenn doch zugleich eine strikte Grenze zwischen beiden gezogen wird? Hat es Sinn, von einer spezifisch ästhetischen Wissensform zu sprechen?

Laufzeit: 15.10.2014 - 15.03.2015
Zeiten: Donnerstag, 18 Uhr (c.t.)
Ort: Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, Raum H 2051
Materialien: application/pdf iconsth wissen.pdf