Die Glückswürdigkeit bei Kant und Fichte

Die Glückswürdigkeit bei Kant und Fichte

Magister / Master / Diplom Kai U. Gregor, M.A.

Kant entwickelt in der Kritik der praktischen Vernunft eine Theorie der „Würdigkeit, glücklich zu sein«. Diese wird im Teil A entfaltet (11-52), um im Teil B der schriftlichen Hausarbeit auf Fichte übertragen zu werden (53-119). Obgleich es sich bei der Fragestellung der Arbeit um ein zentrales Element in der kantischen Philosophie handelt, ist es vergleichsweise wenig behandelt worden; um so mehr gilt dies für Fichte.
Im Kant-Abschnitt wird zunächst die „philosophische Basis« von Kants transzendentaler Position im Spannungsfeld von innerem Sinn und empirischem Begehrungsvermögen, Freiheit und Willkür bis hin zur materialen und formalen Qualität der Gesinnung gelegt. Auf dieser Basis wird Kants Theorie der Glückswürdigkeit entfaltet - im Dreieck von Moralität, Glück und Sinngrund der Wirklichkeit.
Fichte, der stark von Kant beeinflusst ist, sucht eine strukturell ähnlich ausgerichtet Lösung des Gegensatzes von Erfüllung und Moralität über den von Kant verworfenen Begriff der intellektuellen Anschauung. Auch hier wird zunächst die problembezogene begriffliche Basis gelegt, die insbesondere dem Reflektions- und Vernunftsbegriff beinhaltet, um hieran eine Entfaltung der fichtischen Theorie der Glückswürdigkeit über die sog. Standpunktlehre, die eine fünffach Aufgliederung des Verhältnisses von Moral und Erfüllung reflektiert, anzuschließen.

Laufzeit: 15.02.2003 - 15.05.2003
Besondere Bemerkungen: Eine Veröffentlichung ist geplant.