Translating Doping

Translating Doping - Doping übersetzen

Wissenschaftliches Projekt Prof. Dr. Christoph Asmuth, Kai U. Gregor, M.A., Prof. Dr. Patrick Grüneberg, in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin

»Translating Doping – Doping übersetzen« beabsichtigt, durch die Anwendung spezifisch geisteswissenschaftlicher Übersetzungskompetenzen, insbesondere der Philosophie, Pädagogik, Geschichte und Soziologie, die relevanten naturwissenschaftlichen Wissensbestände zum Doping in ein gesellschaftlich relevantes, abfragbares und verwertbares Wissen zu transformieren. Die Paradoxien, die in der aktuellen Dopingdiskussion eine Rolle spielen, werden durch Übersetzung in geisteswissenschaftliche Zusammenhänge transparent gemacht. Darauf aufbauend werden durch methodische Reflexion philosophische Instrumente zur transdisziplinären Übersetzung zwischen zentralen gesellschaftlichen Problemfeldern entwickelt, die weit über die Dopingproblematik hinausgehen. Konkret wird hierzu ein Internetportal (Informations- und Forschungsdatenbank sowie Bibliographie) hergestellt. Die dadurch geleistete Wissenstransformation ist sowohl eine Bereicherung für die theoretische Durchdringung der Dopingproblematik als auch für eine handlungsorientierte Forschung. Sie ermöglicht Intervention im Bereich der Aus- und Weiterbildung im medizinischen System und im Bildungssystem. Weitere Zielgruppen sind Hochleistungs- und Freizeitsportler, insbesondere Kinder und Jugendliche, sowie die interessierte Öffentlichkeit, darunter speziell die Multiplikatorengruppen in Politik und Medien.

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Laufzeit: 1.04.2009 - 31.03.2012
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung