Interpretation – Transformation

„Interpretation – Transformation. Das Platonbild bei Fichte, Schelling, Hegel, Schleiermacher und Schopenhauer und das Legitimationsproblem der Philosophiegeschichte“

Habilitation Prof. Dr. Christoph Asmuth

Die Habilitationsschrift trägt den Titel: Interpretation – Transformation. Das Platonbild bei Fichte, Schelling, Hegel, Schleiermacher und Schopenhauer und das Legitimationsproblem der Philosophiegeschichte. Ein historisch ausgerichteter Teil zeigt, wie Platon unter den Bedingungen der nachkantischen Systemphilosophie gelesen, interpretiert und transformiert wird. Dabei geht es nicht nur darum, Quellen für die Entwicklung des idealistischen Philosophierens aufzuzeigen, sondern auch darum, die konstitutiven Bedingungen für eine Aufnahme antiken Denkens in eine andere historische Wirklichkeit und Gedankenwelt herauszustellen. Ein zweiter Teil reflektiert auf diese konkreten Ergebnisse und entwickelt unter den Leitbegriffen Interpretation und Transformation eine Theorie zur Legitimation philosophiegeschichtlichen Arbeitens, das den Argumenten des Historismus gerecht wird, ohne dabei einen systematischen Standpunkt aufgeben zu müssen. Dies geschieht durch das Aufzeigen von konstitutiven Voraussetzungen, die dem historischen Arbeiten zugrunde liegen. Die Gutachter der Habilitationsschrift waren Prof. Dr. Hans Poser (Berlin), Prof. Dr. Günter Abel (Berlin), Prof. Dr. Klaus Erich Kaehler (Köln). Das Verfahren ist am 17.12.2003 abgeschlossen worden. Das Buch erschien 2005 im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999