Sozial- und Gesellschaftsphilosophie
Thema sind Entstehungsbedingungen, normative Grundlagen und Entwicklungsprozesse menschlichen Zusammenlebens. Dabei werden sämtliche Dimensionen der menschlichen Existenz gänzlich aus gesellschaftlichen Sitten und Praktiken erklärt. Eigenständigkeit gegenüber der politischen Philosophie gewinnt diese Disziplin v. a. mit Hegels (1770-1831) Unterscheidung der bürgerlichen Gesellschaft vom Staat.
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Forschungsveranstaltungen
Sittenlehre 1798 und 1812. 3. Internationale Tagung der J. G. Fichte-Arbeitsgruppe, Berlin
Lehrveranstaltungen
Will die Natur den ewigen Frieden? Die Friedensschrift und andere Kantische Aufsätze
Gegenstand des Seminars ist die Kantische Geschichtsphilosophie.
Sport und Ideologie
Der Sport und vor allem der Leistungssport ist inzwischen in ein unübersehbar dichtes Netz von gesellschaftlichen und ökonomischen Abhängigkeiten verstrickt, welches nicht nur zusehends seine gesellschaftliche Funktion und seinen Stellenwert verändert, sondern überhaupt auch fraglich werden läßt, inwieweit der einzelne Sportler der autonomen Bedeutung seines Berufs noch nachkommen kann. Um in diesem Dickicht für einige Aufklärung sorgen, sollen im Seminar maßgebliche Begriffe wie z.B. Ideologie, Autonomie und gesellschaftliche Dependenzformen analysiert werden. Die zu behandelnde Literatur wird in der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.
Der Tod. Historisch-systematische Rekonstruktion eines Begriffs
Sozialpsychologie I
Adorno, Negative Dialektik
weitere Aktivitäten
Hegel-Arbeitskreis zu ausgewählten Schriften Hegels
Zurzeit: die Phänomenologie des Geistes.
Bei Interesse: Bitte Kontaktaufnahme unter k.u.gregor@a-priori.eu
Publikationen
Dieter Henrich: Denken und Selbstsein. Vorlesungen über Subjektivität
Hegel in der Tradition des politischen Denkens
Der Artikel verortet Hegels politisches Denken in der Philosophietradition von Platon bis Fichte. Leitmotiv der Untersuchung ist Platons Idee der Seele-Staat-Analogie, als deren Vollender Hegel dargestellt wird.
Grenzen des Zeitgeistes – Zur Ideologizität des naturwissenschaftlichen Weltbildes der Moderne.
Der Vortrag rekapituliert die im Positivismusstreit ausgetragenen ideologischen Konflikte und erkenntnistheoretischen Auseinandersetzungen zwischen Hermeneutik, Wissenschaftstheorie und hermeneutischer Transzendentalphilosophie, um von dort aus den Reflexionshorizont einer modernen Transzendentalphilosophie zu entwickeln.


