Handlungstheorie
Als ihr erster Vertreter gilt Aristoteles (384-322). Sie behandelt die menschlichen Handlungen unter verschiedenen Aspekten wie empirisch-situativer Bedingtheit, Normativität, Rationalität und Intentionalität. Von daher erklären sich Überschneidungen mit anderen Gebieten der praktischen Philosophie (Ethik), aber auch mit empirischen Wissenschaften (v. a. der Soziologie). Heutzutage wird darunter meist die analytische Handlungstheorie verstanden.
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Forschungsprojekte
Die Entwicklung des Anerkennungsbegriffs bei Hegel
Über das Schicksal: Unterschiedliche Reflexionen darüber, untersucht an der Schrift ‚De Fato’ des Alexander von Aphrodisias
Die Arbeit widmet sich der Schrift De fato des Alexander von Aphrodisias. Das Buch hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Determinismusdebatte der nachfolgenden Jahrhunderte ausgeübt.
Le problème du mal dans les Recherches philosophiques sur l’essence de la liberté humaine de F. W. J. Schelling
Meine Welt, deine Welt
Forschungsveranstaltungen
Image et philosophie : les usages conceptuels de l’image
Überlegungen über die Einwirkung des Bildes auf die praktische Genesis/Bildung des philosophischen Gedankens und umgekehrt.
International Peace Workshop 2008 - Concerning Peace: Utopia or Pantopia?
Eine Kooperationstagung des Internationalen Forschungsnetzwerk Transzendentalphilosophie/ Deutscher Idealismus und arttransponder am Institut für Philosophie der Technischen Universität Berlin vom 2. bis 4. Oktober 2008.
Der Workshop zielt auf eine grundsätzliche Reflexion der mannigfachen und komplexen Fragen des Friedens und überschreitet in diesem Anliegen bewusst die Fachgrenzen der Philosophie. Aus diesem Grund plant der Workshop vor allem Kunst und Philosophie, als jene Fächer, die für eine grundsätzliche und fundamentale Perspektiven auf die Wirklichkeit verantwortlich sind, miteinander ins Gespräch zu bringen, um neue Impulse für einen starken, selbstkritischen, rational begründeten und ästhetische reichen Friedensbegriff zu finden bzw. zu generieren.
Ich – Du – Er, Sie, Es Subjekt und Gehirn – Mensch und Natur
Im Ich tritt die Person als Subjekt des Denkens, Fühlens und Handelns in den Vordergrund. In der dritten Person des Er, Sie und Es wird die Person verobjektiviert und epistemischer Gegenstand. Das Du wiederum eröffnet die interpersonale Dimension und damit den wechselseitigen Bezug zweier Subjekte. Dieser grundlegende Topos bildet die systematische Folie für das diesjährige Thema der Arbeitstagung, das die Referenten aus unterschiedlichen historischen und systematischen Perspektiven bearbeiten.
Die Stellung des Menschen im naturwissenschaftlich-technischen Zeitalter – Transzendentalphilosophie und Szientismus
Im Licht der modernen Naturwissenschaften scheinen zahlreiche Fragen der Philosophie erledigt zu sein. Um diese komplexe Fragen nicht vorschnell in einseitige Reduktionismen aufzulösen, gilt es, die zugrunde liegenden theoretischen und praktischen Kategorien kritisch und unvoreingenommen mit Blick auf die Ansprüche der modernen Naturwissenschaften einerseits und auf ein aufgeklärtes philosophische Selbstverständnis des Menschen andererseits zu untersuchen.


