Ethik
Die Ethik sucht nach Prinzipien, Kriterien und Bedingungen des sittlichen Handelns und Lebens. Man kann grob zwischen deontischer, utilitaristischer und Tugendethik unterscheiden. Erstere geht auf Kant zurück und dessen Fundierung moralischen Handelns auf die Befolgung des kategorischen Imperativs. Diese Version wird häufig auch als Moralphilosophie von Ethik unterschieden. Populär ist heute vor allem die angewandte Ethik (wie Bioethik, Wirtschaftsethik u.a.).
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Forschungsprojekte
Ethik bei Schopenhauer und Nietzsche
Das Werk untersucht Schopenhauers und Nietzsches Konzeption der Ethik, insbesondere in der Hinsicht zu deren Bejahung und Verneinung des Willens zum Leben.
Die Glückswürdigkeit bei Kant und Fichte
Diese Studie untersucht das Verhältnis von Moralität und Erfüllung in der Praktischen Philosophie bei Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte: im Mittelpunkt steht bei Kant die Kritik der praktischen Vernunft und bei Fichte die Anweisung zum seligen Leben.
Philosophie der praktischen Freiheit. Fichte – Hegel
Die Studie bietet eine umfassende systematische Gegenüberstellung der praktischen Philosophien Fichtes und Hegels im Hinblick auf deren Freiheitskonzeptionen. Der Stellenwert der praktischen Freiheit wird im Gesamtsystem, der Ethik, Rechts- und Staatsphilosophie bei beiden Denkern dargestellt und miteinander verglichen. Dabei wird nicht nur die mannigfaltige Abhängigkeit Hegels von Fichte, sondern gerade der wesentliche Unterschied, Freiheit als Ursprung oder als Resultat zu verstehen, aufgezeigt.
»Das Begreifen des Unbegreiflichen. Philosophie und Religion bei J. G. Fichte 1800-1806«
„Übergang von Moralität zu Sittlichkeit in Hegels Rechtsphilosophie“
Interpretation des Paragraphen 141 aus Hegels Philosophie des Rechts. Frage nach dem Mangel der Moralität und der Notwendigkeit des Übergangs zur Sittlichkeit.
„Leben aus der Perspektive des Absoluten. Perspektivwechsel und Aneignung in der Philosophie Hegels“
Entwicklung des Zusammenhangs vom Lebensbegriff und dem Begriff des Absoluten von der Differenzschrift bis zur Phänomenologie des Geistes. Einheit von Erkennen und Leben.
„Das Zusammenspiel von Spekulation und Vorstellung in Hegels enzyklopädischem System“
Das Verhältnis von Spekulation und Vorstellung in Hegels Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften.
Forschungsveranstaltungen
Wille – Leib – Sexualität? Zu den epistemologischen und anthropologischen Grundlagen der Philosophie Schopenhauers
Die Tagung nimmt sich zum Ziel, ein weiteres Mal die Aktualität der Philosophie Schopenhauers unter die Lupe zu nehmen. Diesmal geht es um die zentralen Begriffe Wille, Leib und Sexualität und ihre epistemologische wie anthropologische Verankerung in der Philosophie Schopenhauers sowie ihre immense Bedeutung für das gegenwärtige Denken und Selbstverständnis des Menschen.
The third International Peace Workshop: Toward Perpetual Peace - On the Distinction between North, East, South, West
After having explored the philosophical meaning of the concept of peace and some of its par-ticular applications in 2008 in Berlin, we would like to pursue our questioning on peace in considering the causes of the political, economical and cultural conflicts challenging peace.
»Zukunft der Philosophie – Philosophie der Zukunft«? Perspektiven der Transzendentalphilosophie als Grundlagenwissenschaft
Die Philosophie ist nach dem selbst erklärten Ende der analytischen Philosophie und dem Verebben des postmodernen Paradigma zurzeit in einer weitgehenden methodologischen und sachlichen Stagnation und Orientierungslosigkeit gefangen. Die projektierte Tagung »Zukunft der Philosophie – Philosophie der Zukunft« will versuchen, durch eine historisch informierte Revision der transzendentalphilosophischen Theoriekonzepte klassischer deutscher Philosophie diese Erstarrung durch eine methodische und sachliche Perspektivenerweiterung aufzulösen, indem die Frage erwogen wird, ob und inwiefern die Philosophie kompetent ist, Grundsatzfragen der gegenwärtigen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Situation überhaupt zu lösen.


