Praktische Philosophie

Die praktische Philosophie beschäftigt sich mit zum individuellen und kollektiven Handeln des Menschen gehörigen Phänomenen wie Motivation, Regulation/Ordnung und Zielsetzung. In ihrem Zentrum stehen dabei Genese und Legitimation von Normativität. Unter die praktische Philosophie fallen vor allem die Ethik, die Rechtsphilosophie, die Sozialphilosophie und die politische Philosophie.

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Lehrveranstaltungen

Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus

Kolloquium Prof. Dr. Christoph Asmuth, Dr. Christoph Binkelmann
Laufzeit: 29.04.2010 - 15.07.2010

Das Kolloquium öffnet sich allen, die ein Interesse an der Transzendentalphilosophie und der Philosophie des Deutschen Idealismus haben. Studierende, Magister-Kandidatinnen/ Kandidaten sowie Doktorandinnen/Doktoranden sind herzlich willkommen. Im Zentrum steht die Vorstellung von Forschungsarbeiten und Rezensionen zur klassischen deutschen Philosophie sowie zu verwandten Themen und philosophischen Richtungen. Das Programm fürs Sommersemester kann unter Detailansicht eingesehen werden.

Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.

Proseminar Kai U. Gregor, M.A.
Laufzeit: 22.04.2010 - 17.07.2010

Das Seminar behandelt mit der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten von Immanuel Kant einen der maßstabsetzenden ethischen Text der neueren Philosophiegeschichte.

Das Problem der Moralphilosophie im Anschluss an Kant

Proseminar Jörg U. Noller, M.A.
Laufzeit: 19.04.2010 - 19.07.2010

Im Seminar sollen zunächst die Grundlagen der Kantischen Moralphilosophie an Hand seiner Achtungstheorie gemeinsam erarbeitet werden, um im Anschluss daran Kritiken bekannter und weniger bekannter Denker wie Friedrich Schiller, Karl Leonhard Reinhold, August Wilhelm Rehberg und Hermann Andreas Pistorius auf ihre Stichhaltigkeit hin zu prü-fen. Vorkenntnisse der Kantischen (Moral-)Philosophie sind dabei er-wünscht, werden jedoch nicht vorausgesetzt.

Philosophie für Weltbürger. Kants ‚Anthropologie in pragmatischer Hinsicht’

Proseminar Dr. Christoph Binkelmann
Laufzeit: 22.10.2009 - 18.02.2010

In seinem letzten selbst veröffentlichten Werk, der Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, zieht Kant nicht nur eine zugleich populäre und systematische Bilanz seines Denkens. Er löst vielmehr die Hauptaufgabe der Philosophie ein, nämlich alle ihre Erkenntnisse auf den Menschen zu beziehen. Gemeint ist der Mensch nicht als Natur-, sondern als Kulturwesen und Weltbürger. Das Werk bietet einen unterhaltsamen Einstieg in die Kantische Philosophie!

Grundlagen der Ethik von Aristoteles bis heute

Proseminar Dr. Christoph Binkelmann
Laufzeit: 23.10.2008 - 12.02.2009

Das Seminar führt in die zentralen Positionen der philosophischen Ethik von Aristoteles bis heute ein. Im Mittelpunkt stehen die gemeinsame Lektüre und Diskussion von klassischen Texten zur Ethik (Aristoteles, Epikur, Stoa, Hume, Kant, Mill, Moore, Hare u.a.). Die Texte werden in der ersten Sitzung zur Verfügung gestellt.

Weltbürgertum und Philosophie im Garten - eine Einführung in die hellenistische Ethik

Proseminar Dr. des Andree Hahmann
Laufzeit: 15.04.2008 - 15.07.2008

Das Seminar bietet eine Einführung in die stoische und epikureische Philosophie.

Philosophieren heißt sterben lernen. Der Tod in der antiken Philosophie

Proseminar Dr. des Andree Hahmann
Laufzeit: 15.04.2008 - 15.07.2008

Im Seminar soll die Bedeutung aufgezeigt werden, die die Konfrontation mit dem eigenen Tod in der antiken Philosophie hatte.

Will die Natur den ewigen Frieden? Die Friedensschrift und andere Kantische Aufsätze

Proseminar Dr. des Andree Hahmann
Laufzeit: 15.04.2008 - 15.07.2008

Gegenstand des Seminars ist die Kantische Geschichtsphilosophie.

Sport und Ideologie

Hauptseminar Kai U. Gregor, M.A.
Laufzeit: 14.04.2008 - 14.07.2008

Der Sport und vor allem der Leistungssport ist inzwischen in ein unübersehbar dichtes Netz von gesellschaftlichen und ökonomischen Abhängigkeiten verstrickt, welches nicht nur zusehends seine gesellschaftliche Funktion und seinen Stellenwert verändert, sondern überhaupt auch fraglich werden läßt, inwieweit der einzelne Sportler der autonomen Bedeutung seines Berufs noch nachkommen kann. Um in diesem Dickicht für einige Aufklärung sorgen, sollen im Seminar maßgebliche Begriffe wie z.B. Ideologie, Autonomie und gesellschaftliche Dependenzformen analysiert werden. Die zu behandelnde Literatur wird in der Einführungsveranstaltung bekannt gegeben.

Moral – Wille – Leistung: Philosophische Ansätze zur Bedeutung der Moral und des Willens im Sport

Hauptseminar Kai U. Gregor, M.A.
Laufzeit: 15.10.2007 - 1.02.2008