Praktische Philosophie
Die praktische Philosophie beschäftigt sich mit zum individuellen und kollektiven Handeln des Menschen gehörigen Phänomenen wie Motivation, Regulation/Ordnung und Zielsetzung. In ihrem Zentrum stehen dabei Genese und Legitimation von Normativität. Unter die praktische Philosophie fallen vor allem die Ethik, die Rechtsphilosophie, die Sozialphilosophie und die politische Philosophie.
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Forschungsprojekte
Critique et Science: Etude sur la transformation du criticisme dans les premiers écrits de F. W. J. Schelling
Gefragt wird nach dem Status der Philosophie des jungen Schelling als nach-kantische Philosophie
Ethik bei Schopenhauer und Nietzsche
Das Werk untersucht Schopenhauers und Nietzsches Konzeption der Ethik, insbesondere in der Hinsicht zu deren Bejahung und Verneinung des Willens zum Leben.
Über das Schicksal: Unterschiedliche Reflexionen darüber, untersucht an der Schrift ‚De Fato’ des Alexander von Aphrodisias
Die Arbeit widmet sich der Schrift De fato des Alexander von Aphrodisias. Das Buch hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Determinismusdebatte der nachfolgenden Jahrhunderte ausgeübt.
Die Glückswürdigkeit bei Kant und Fichte
Diese Studie untersucht das Verhältnis von Moralität und Erfüllung in der Praktischen Philosophie bei Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte: im Mittelpunkt steht bei Kant die Kritik der praktischen Vernunft und bei Fichte die Anweisung zum seligen Leben.
Conscience naturelle et conscience philosophique dans la Phénoménologie de l’esprit de Hegel.
Ziel der Magisterarbeit war durch eine Analyse die Struktur zu finden, welchen Sinn die Phänomenologie des Geistes für uns hat. Die Struktur der Phänomenologie und ihre Einheit ist ein umstrittenes Thema in den Verhandlungen zwischen Hegelianern. Gegen die These von Haering hat Pierre-Jean Labarrière in seiner Schlüsselarbeit »Structure et mouvement dialectique dans la Phénoménologie de l’esprit de Hegel« jedoch wichtige Argumente gebracht, die für die Einheit des Werkes eintreten. Labarrière nach kann dieser Einheit durch unterschiedliche Strukturen gelesen werden. Eine dieser ist die Strukturierung unter den Texten »für das Bewußtsein« und diejenigen »für uns« (d.h. für den Philosophen). Mit anderen Worten fasst sich die dialektische Bewegung der Phänomenologie durch die Beziehung zwischen philosophischem Bewußtsein und natürlichem Bewußtsein.
Le problème du mal dans les Recherches philosophiques sur l’essence de la liberté humaine de F. W. J. Schelling
Philosophie der praktischen Freiheit. Fichte – Hegel
Die Studie bietet eine umfassende systematische Gegenüberstellung der praktischen Philosophien Fichtes und Hegels im Hinblick auf deren Freiheitskonzeptionen. Der Stellenwert der praktischen Freiheit wird im Gesamtsystem, der Ethik, Rechts- und Staatsphilosophie bei beiden Denkern dargestellt und miteinander verglichen. Dabei wird nicht nur die mannigfaltige Abhängigkeit Hegels von Fichte, sondern gerade der wesentliche Unterschied, Freiheit als Ursprung oder als Resultat zu verstehen, aufgezeigt.
Der Ursprung des Selbstbewusstseins. Eine synoptische Lesart der Wissenschaftslehre J.G. Fichtes
Die reflexionstheoretischen Probleme der frühen Selbstbewusstseinsphilosophie Fichtes, die Dieter Henrich aufgewiesen haben, löst Fichte durch eine zweifache Strategie: mittels der Konzeption der intellektuellen Anschauung und dem praktischen Weltverhältnis. Insbesondere die praktische »Lösung« hat Henrich nicht beachtet. Diesen Nachweis unternimmt die Arbeit.


