Praktische Philosophie
Die praktische Philosophie beschäftigt sich mit zum individuellen und kollektiven Handeln des Menschen gehörigen Phänomenen wie Motivation, Regulation/Ordnung und Zielsetzung. In ihrem Zentrum stehen dabei Genese und Legitimation von Normativität. Unter die praktische Philosophie fallen vor allem die Ethik, die Rechtsphilosophie, die Sozialphilosophie und die politische Philosophie.
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Publikationen
Thomas Frank / Norbert Winkler (Hg.): Renovatio et unitas – Nikolaus von Kues als Reformer. Theorie und Praxis der reformatio im 15. Jahrhundert. (Berliner Mittelalter- und Frühneuzeitforschung; 13) V&R unipress: Göttingen 2012. 253 S.
(Con)Sensus communis. Kants ästhetische Theorie der Vergemeinschaftung
Indifferente Freiheit. Ein Beitrag über das philosophische Verhältnis von Schelling und Friedrich Schlegel um 1800
Der Beitrag vergleicht die philosophischen Systeme von Schelling und Schlegel in ihrer gemeinsamen Jenaer Zeit. Bei beiden drehen sich die Ausführungen um den Begriff der Indifferenz sowie eine Verhältnisbestimmung von Naturphilosophie und Geist- bzw. Transzendentalphilosophie, von Spinoza und Fichte, in deren Mittelpunkt die menschliche Freiheit steht.
Dieter Henrich: Denken und Selbstsein. Vorlesungen über Subjektivität
Entgrenzungen des Machbaren? Doping zwischen Recht und Moral
Wie entsteht Identität? Individuum, Nation und Europa im politischen Denken J.G. Fichtes
»Fiat iustitia, pereat mundis« – Hegels Diskussion Fichtescher Rechtsphilosophie in methodenkritischer Perspektive
Hegel in der Tradition des politischen Denkens
Der Artikel verortet Hegels politisches Denken in der Philosophietradition von Platon bis Fichte. Leitmotiv der Untersuchung ist Platons Idee der Seele-Staat-Analogie, als deren Vollender Hegel dargestellt wird.
Fichte est-il un ennemi de la societé ouverte?
Das Mehr in mir. Die Willkür in der Identitätsbildung nach Fichte
In seinen »Reden an die deutsche Nation« entwickelt Fichte ein Programm der Volks- und Individualerziehung zur Identitätsstiftung. Neben der inhaltlichen Bestimmung der Identität betont er dabei aber zugleich das Moment der Willkür, das notwendig für jede freie Identitätsbildung ist.


