Transzendentalphilosophie

Die Transzendentalphilosophie entwickelt sich seit Descartes durch die methodische Reflexion auf die konstitutiven Leistungen der Subjektivität, besser gesagt, der für alles Bewusst-Sein kennzeichnenden Subjekt-Objektivität für das Welt- und Selbstverständnis. In der Philosophie Kants erhält die Transzendentalphilosophie eine metaphysikkritische Wende. Gesichertes Wissen muss sich nicht nur an der empirischen Wirklichkeit erweisen, sondern bedarf ebenso der Rückversicherung durch eine transzendentallogisch fundierte Subjektivität, die die begründenden Funktionen der Wirklichkeits- und Moralkonstitution trägt. Im Deutschen Idealismus wurde ausgehend von den Kantischen Annahmen versucht, neue Formen einer kritischen Metaphysik zu entwickeln, die durch rekursiv-dialektische Argumentationsweisen darauf ausgehen, die dogmatischen Gestalten und Inhalte der traditionellen Metaphysik in eine wissenschaftlich, d.h. allgemein nachvollziehbare Form zu bringen. Insbesondere ist hier die Wissenschaftslehre Fichtes zu erwähnen, mit der eine rein transzendental-systematische Metaphysikkonzeption vorliegt. Das Netzwerk legt einen Schwerpunkt auf die Erforschung systematischer Transzendentalphilosophie, um die begrifflichen Instrumentarien der klassischen Philosophie zu erhalten und weiterzuentwickeln und so ihre systematische Leistungsfähigkeit in die gegenwärtigen Diskurse einzubringen.

Wir verweisen auf den vertiefenden Lexikoneintrag Transzendentalphilosophie, an dessen Gestaltung wir Sie herzlich einladen mitzuarbeiten. Senden Sie uns einfach Ihren qualifizierten Beitrag!

Forschungsveranstaltungen

Fichte-Tag der Internationalen J. G. Fichte-Gesellschaft e.V. anlässlich des Geburtstags von Johann Gottlieb Fichte im Barockschloss Rammenau »Fichte und die praktische Philosophie der Gegenwart«

Tagung Dr. Wibke Katharina Ehrmann
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Lehrveranstaltungen

Kolloquium: Probleme der philosophischen Forschung

Kolloquium Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 21.04.2016 - 22.07.2016

Kolloquium Klassische Deutsche Philosophie

Kolloquium Prof. Dr. Christoph Asmuth, Dr. Lidia Gasperoni
Laufzeit: 15.10.2014 - 15.03.2015

Klassische Deutsche Philosophie

Kolloquium Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 15.05.2014 - 18.07.2014

Das Kolloquium öffnet sich allen, die ein Interesse an der Transzendentalphilosophie und der klassischen deutschen Philosophie haben. Studierende, Magister-Kandidatinnen/ Kandidaten sowie Doktorandinnen/Doktoranden sind herzlich willkommen. Ein Semesterplan wird vor der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Klassische Deutsche Philosophie

Kolloquium Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 17.04.2014 - 19.07.2014

Das Kolloquium öffnet sich allen, die ein Interesse an der Transzendentalphilosophie und der klassischen deutschen Philosophie haben. Studierende, Magister-Kandidatinnen/ Kandidaten sowie Doktorandinnen/Doktoranden sind herzlich willkommen. Ein Semesterplan wird vor der ersten Sitzung bekannt gegeben

Kolloquium: Klassische Deutsche Philosophie

Kolloquium Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 15.10.2013 - 31.03.2014

Theorien des Selbstbewusstseins von Kant bis heute

Proseminar Dr. Christoph Binkelmann
Laufzeit: 15.04.2013 - 15.07.2013

Kolloquium: Klassische Deutsche Philosophie

Kolloquium Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 5.04.2013 - 1.10.2013

Klassische Deutsche Philosophie

Kolloquium Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 13.09.2012 - 31.03.2013

Das eigene Andere – Schellings Idee einer Naturphilosophie

Proseminar Jörg U. Noller, M.A.
Laufzeit: 2.05.2011 - 25.07.2011

Im Seminar sollen zentrale naturphilosophische Schriften, vor allem aus der Frühphase Schellings, gelesen und gemeinsam diskutiert werden. Dabei interessiert auch die Frage, inwieweit Schelling an Kants Naturbegriff anknüpft und inwiefern er sich von dem Naturbegriff idealistischer Prägung - vor allem demjenigen Fichtes - kritisch abgrenzt.