Transzendentalphilosophie

Die Transzendentalphilosophie entwickelt sich seit Descartes durch die methodische Reflexion auf die konstitutiven Leistungen der Subjektivität, besser gesagt, der für alles Bewusst-Sein kennzeichnenden Subjekt-Objektivität für das Welt- und Selbstverständnis. In der Philosophie Kants erhält die Transzendentalphilosophie eine metaphysikkritische Wende. Gesichertes Wissen muss sich nicht nur an der empirischen Wirklichkeit erweisen, sondern bedarf ebenso der Rückversicherung durch eine transzendentallogisch fundierte Subjektivität, die die begründenden Funktionen der Wirklichkeits- und Moralkonstitution trägt. Im Deutschen Idealismus wurde ausgehend von den Kantischen Annahmen versucht, neue Formen einer kritischen Metaphysik zu entwickeln, die durch rekursiv-dialektische Argumentationsweisen darauf ausgehen, die dogmatischen Gestalten und Inhalte der traditionellen Metaphysik in eine wissenschaftlich, d.h. allgemein nachvollziehbare Form zu bringen. Insbesondere ist hier die Wissenschaftslehre Fichtes zu erwähnen, mit der eine rein transzendental-systematische Metaphysikkonzeption vorliegt. Das Netzwerk legt einen Schwerpunkt auf die Erforschung systematischer Transzendentalphilosophie, um die begrifflichen Instrumentarien der klassischen Philosophie zu erhalten und weiterzuentwickeln und so ihre systematische Leistungsfähigkeit in die gegenwärtigen Diskurse einzubringen.

Wir verweisen auf den vertiefenden Lexikoneintrag Transzendentalphilosophie, an dessen Gestaltung wir Sie herzlich einladen mitzuarbeiten. Senden Sie uns einfach Ihren qualifizierten Beitrag!

Forschungsveranstaltungen

Leiblichkeit – Interpersonalität – Anerkennung. Transzendentalphilosophie und Person (Teil I)

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth, Dr. Jakub Kloc-Konkołowicz, (das Netzwerk)
Laufzeit: 9.12.2005 - 11.12.2005

Fichte in Rammenau. 1. Tagung der Internationalen J. G. Fichte-Gesellschaft und des Istituto Italiano per gli Studio Filosofici (Neapel) anläßlich des Geburtstages von J. G. Fichte im Schloß Rammenau: »Die Wissenschaftslehre von 1805“

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Jürgen Stolzenberg
Laufzeit: 19.05.2005 - 21.05.2005

Kant und Fichte – Fichte und Kant 4. Internationale Arbeitstagung der J. G. Fichte-Arbeitsgruppe, Berlin

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 19.02.2005 - 20.02.2005

Bild, Bilder, Bildung. Arbeitstagung

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 2.04.2004 - 2.04.2004

2. Arbeitstagung der J. G. Fichte-Arbeitsgruppe, Berlin

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 31.01.2003 - 31.01.2003

1. Arbeitstagung der J. G. Fichte-Arbeitsgruppe, Berlin

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 31.01.2003 - 31.01.2003

Sittenlehre 1798 und 1812. 3. Internationale Tagung der J. G. Fichte-Arbeitsgruppe, Berlin

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Sein – Reflexion – Freiheit. Aspekte der Philosophie Johann Gottlieb Fichtes. Ein Kolloquium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Fachkurs Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Simposio Internacional Hegel: Razón e intersubjetividad.

Tagung Dr. Wibke Katharina Ehrmann
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Jahrestagung des Internationalen Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie/Deutscher Idealismus: Paradoxien im Denken des Selbst – in der klassischen deutschen Philosophie und in der Gegenwart

Tagung Dr. Wibke Katharina Ehrmann
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999