Metaphysik allgemein

Forschungsprojekte

Über das Schicksal: Unterschiedliche Reflexionen darüber, untersucht an der Schrift ‚De Fato’ des Alexander von Aphrodisias

Magister / Master / Diplom Dr. des Andree Hahmann
Laufzeit: 15.11.2003 - 15.05.2004

Die Arbeit widmet sich der Schrift De fato des Alexander von Aphrodisias. Das Buch hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Determinismusdebatte der nachfolgenden Jahrhunderte ausgeübt.

Der aufgehende Rest in der Romantik. Schelling und die Frühromantik

Magister / Master / Diplom Dr. Ana Carrasco-Conde
Laufzeit: 1.09.2003 - 30.06.2004

Die Arbeit behandelt die Frage des Zusammenhangs zwischen der Philosophie des Absoluten bei Schelling und der deutschen Romantik

Le problème du mal dans les Recherches philosophiques sur l’essence de la liberté humaine de F. W. J. Schelling

Magister / Master / Diplom Dr. Teresa Pedro
Laufzeit: 1.10.2002 - 30.09.2003

Idea, idealismo, criticismo. Il confronto di Kant con Platone (Idea, Idealism, Criticism: Kant’s Dialogue with Plato).

Magister / Master / Diplom Dr. Alberto L. Siani
Laufzeit: 1.01.2001 - 31.12.2006

Kultur – System – Geschichte. Klassische deutsche Philosophie in systematischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive (Königshausen & Neumann, Würzburg)

Publikationsprojekt Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Publikationsreihe für Monographien und Sammelbände im Bereich der systematischen Erforschung von Transzendentalphilosophie und klassischen deutschen Philosophie.

„Übergang von Moralität zu Sittlichkeit in Hegels Rechtsphilosophie“

Magister / Master / Diplom Dr. Kazimir Drilo
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Interpretation des Paragraphen 141 aus Hegels Philosophie des Rechts. Frage nach dem Mangel der Moralität und der Notwendigkeit des Übergangs zur Sittlichkeit.

„Leben aus der Perspektive des Absoluten. Perspektivwechsel und Aneignung in der Philosophie Hegels“

Promotion Dr. Kazimir Drilo
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Entwicklung des Zusammenhangs vom Lebensbegriff und dem Begriff des Absoluten von der Differenzschrift bis zur Phänomenologie des Geistes. Einheit von Erkennen und Leben.

„Das Zusammenspiel von Spekulation und Vorstellung in Hegels enzyklopädischem System“

Wissenschaftliches Projekt Dr. Kazimir Drilo
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Das Verhältnis von Spekulation und Vorstellung in Hegels Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften.

Forschungsveranstaltungen

Der Anfang der Weltalter (1811) - Sommerkurs »Klassische deutsche Philosophie«

Workshop Dr. Christoph Binkelmann, Peter Neumann, M.A., Dr. Vicki Müller-Lüneschloß
Laufzeit: 30.01.2018 - 1.10.2018

Im September 1810 erwähnt Schelling zum ersten Mal ein philosophisches Großprojekt, das ihn die folgenden Jahrzehnte bis in die 30er Jahre hinein beschäftigen wird: „Die 3 Weltalter“. Bereits im April des folgenden Jahres lässt er das erste Buch über die Vergangenheit mit Einleitung setzen. In dieser frühesten Version knüpft Schelling unmittelbar an die bekannten Ausführungen aus der Freiheitsschrift (1809) und den Stuttgarter Privatvorlesungen (1810) an. Dabei bemüht er sich sowohl um eine neue Darstellungs- als auch Verständnisweise in der „Entwicklung eines lebendigen, wirklichen Wesens“, die mit der Vergangenheit Gottes beginnt.
Der sogenannte Weltalter-Druck von 1811 ist dank der Edition von Manfred Schröter im Wortlaut erhalten und bildet die Grundlage für den diesjährigen Sommerkurs am IUC Dubrovnik. Der fünftägige Kurs zielt darauf ab, in Form von Referaten, gemeinsamer Diskussion und Lektüre ausgewählter Textstellen tiefere Einblicke in den Text zu erarbeiten. Die Referate sollen dabei einzelne Abschnitte in ihrer Gesamtbedeutung und argumentativen Struktur erhellen.

»Der innerste Mittelpunkt der Philosophie« - Luthers »De servo arbitrio« und Schellings »Über das Wesen menschlicher Freiheit«

Tagung Dr. Christoph Binkelmann
Laufzeit: 15.05.2017 - 13.06.2017

In seiner berühmten Abhandlung Über das Wesen der menschlichen Freiheit (1809) wirft Schelling die großen philosophisch-theologischen Fragen von der menschlichen Freiheit zum Bösen und der Rechtfertigung Gottes angesichts des Bösen auf neue, ungewohnte Art auf. Auf der Suche nach einer Antwort wendet er sich vor allem Kants Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft (1793) und Luthers De servo arbitrio (1525) zu. Obwohl der Name „Luther“ nur ein einziges Mal in der Schrift erwähnt wird, weiß man heute durch die Nachlassforschung im Rahmen der historisch-kritischen Edition, dass eine intensive Auseinandersetzung mit der genannten Schrift Luthers im Hintergrund der Überlegungen Schellings steht. Argumente und Motive von Luthers Disput mit Erasmus von Rotterdam über den freien Willen fließen in Schellings Denken ein. Deren Verständnis wird es erlauben, den „innersten Mittelpunkt der Philosophie“, die Freiheit, bei Schelling neu zu durchdenken.