Ontologie

Ontologie wird im Allgemeinen die Wissenschaft vom Sein genannt. Darunter versteht man die Ermittlung von denjenigen Bestimmungen, die jedem Seienden zukommen, insofern es ist. Häufig bezeichnet Ontologie auch eine philosophische Position, die von der These ausgeht, man könne objektive, d.h. von subjektiven Konstitutionsleistungen unabhängige Aussagen über das Sein »an sich« treffen. Gegen diese Ansicht gibt es spätestens seit Kant Einwände, die in der klassischen deutschen Philosophie nach Kant zu der systematischen Gegenposition einer Bewusstseinsphilosophie ausgeweitet wurden. Diese Richtungen bemühen sich zu zeigen, dass objektive und subjektive Konstitutionsleistungen nur in ihrer Wechselbestimmung innerhalb eines subjektiv-objektiven Bewusstseinsvollzugs sinnvoll behandelt werden können. Die Problemstellungen der letzteren stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit des Netzwerks.

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Publikationen

Seinssuche. Fichte – Heidegger – Fichte

Zeitschriftenartikel Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2009

Trotz vehementer Kritik an der Subjektivitätsphilosophie Fichtes finden sich viele Einflüsse davon in Heideggers Seinsdenken wie in seinen Vorlesungen zum deutschen Idealismus deutlich wird. Nach Darstellung von Heideggers Kritik an Fichtes Frühphilosophie zeigt der Aufsatz, dass und wie der späte Fichte dieser Kritik entgeht.

Wer oder was ist das Absolute?

Vortragsmanuskript Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Jahr: 2008

Inwiefern die Wirklichkeit Nichts ist

noch nicht veröffentlicht Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Jahr: 2008

Começo e Forma da Filosofia. Reflexoes sobre Fichte, Schelling e Hegel

Zeitschriftenartikel Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 1998

Von der Kritik zur Metaphysik. Der transzendentalphilosophische Wendepunkt Kants und dessen Wende bei Fichte

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 1978

Hegel und der Anfang der Wissenschaft

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 1978