Ontologie
Ontologie wird im Allgemeinen die Wissenschaft vom Sein genannt. Darunter versteht man die Ermittlung von denjenigen Bestimmungen, die jedem Seienden zukommen, insofern es ist. Häufig bezeichnet Ontologie auch eine philosophische Position, die von der These ausgeht, man könne objektive, d.h. von subjektiven Konstitutionsleistungen unabhängige Aussagen über das Sein »an sich« treffen. Gegen diese Ansicht gibt es spätestens seit Kant Einwände, die in der klassischen deutschen Philosophie nach Kant zu der systematischen Gegenposition einer Bewusstseinsphilosophie ausgeweitet wurden. Diese Richtungen bemühen sich zu zeigen, dass objektive und subjektive Konstitutionsleistungen nur in ihrer Wechselbestimmung innerhalb eines subjektiv-objektiven Bewusstseinsvollzugs sinnvoll behandelt werden können. Die Problemstellungen der letzteren stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit des Netzwerks.
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Lehrveranstaltungen
Aristoteles Metaphysik (Buch Gamma)
Aristoteles, Über die Seele
Aristoteles’ Werk zur Psychologie stellt eine Verbindung zwischen Naturphilosophie und Metaphysik her. Es thematisiert die Seele von den natürlichen Organismen bis hin zum Menschen. Aristoteles bezieht dabei eine Position, die sowohl die idealistische als auch die materialistische Auffassung, Platon und die Atomisten, gleichmaßen ablehnt.
Platons Parmenides
Skeptizismus und Philosophie
Dialektik in der zeitgenössischen Philosophie
Die platonische Ideenlehre und die Kritik des Aristoteles
Das Seminar bietet eine Einführung zur platonischen Ideenlehre.
Eine Einführung in die antike Willensfreiheitsdebatte
Das Seminar bietet eine Einführung in die Determinismusdebatte in der antiken Philosophie.


