Ontologie
Ontologie wird im Allgemeinen die Wissenschaft vom Sein genannt. Darunter versteht man die Ermittlung von denjenigen Bestimmungen, die jedem Seienden zukommen, insofern es ist. Häufig bezeichnet Ontologie auch eine philosophische Position, die von der These ausgeht, man könne objektive, d.h. von subjektiven Konstitutionsleistungen unabhängige Aussagen über das Sein »an sich« treffen. Gegen diese Ansicht gibt es spätestens seit Kant Einwände, die in der klassischen deutschen Philosophie nach Kant zu der systematischen Gegenposition einer Bewusstseinsphilosophie ausgeweitet wurden. Diese Richtungen bemühen sich zu zeigen, dass objektive und subjektive Konstitutionsleistungen nur in ihrer Wechselbestimmung innerhalb eines subjektiv-objektiven Bewusstseinsvollzugs sinnvoll behandelt werden können. Die Problemstellungen der letzteren stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit des Netzwerks.
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Lehrveranstaltungen
Argumentationstheorie
Der antike Skeptizismus
Wahrheitstheorien
Wahrheitstheorien
Das eigene Andere – Schellings Idee einer Naturphilosophie
Im Seminar sollen zentrale naturphilosophische Schriften, vor allem aus der Frühphase Schellings, gelesen und gemeinsam diskutiert werden. Dabei interessiert auch die Frage, inwieweit Schelling an Kants Naturbegriff anknüpft und inwiefern er sich von dem Naturbegriff idealistischer Prägung - vor allem demjenigen Fichtes - kritisch abgrenzt.
Einführung in die Dialektik
David Humes „Traktat über die menschliche Natur“, Erstes Buch, Über den Verstand
Im Lektürekurs sollen folgende zentrale Auszüge aus dem ersten Buch des Traktats über die Menschliche Natur gemeinsam gelesen und diskutiert werden, wobei teilweise auch der englische Originaltext mit hinzugezogen werden soll: Erster Teil: Vorstellung (1.-7. Abschnitt); Zweiter Teil: Raum und Zeit (6. Abschnitt); Dritter Teil: Kausalität (1.-7.; 14. Abschnitt); Vierter Teil: Skeptizismus (1., 2., 6., 7. Abschnitt; Appendix)


