Metaphysik
Metaphysik ist die Grundlagendisziplin der Philosophie (daher auch ihre Bezeichnung »prima philosophia«). Sie fragt nach den letzten Gründen, Prinzipien und Grundstrukturen des Wissens und der Wirklichkeit als ganzer. Ihre Ausrichtung ist daher systematisch; sie beschreibt die Voraussetzungen (begrifflichen Fundamente) der speziellen Disziplinen der Philosophie wie auch der Einzelwissenschaften. Traditionell versteht man unter Metaphysik in erster Linie die Ontologie. Das Netzwerk legt hingegen einen besonderen Fokus auf die transzendentalphilosophische Version der Metaphysik, welcher sich im Gegensatz zu den ontologischen durch einen radikal-selbstbezüglichen Anspruch auszeichnet, selbst noch die eigenen begrifflichen Voraussetzungen einer Prüfung und Begründung zu unterziehen. So verstanden kann die transzendentalphilosophische Variante der Metaphysik dem Dogmatismus entgegengesetzt werden.
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Forschungsveranstaltungen
F. W. J. Schelling: „Stuttgarter Privatvorlesungen“ - Sommerkurs »Klassische deutsche Philosophie«
Der fünftägige Sommerkurs in Dubrovnik zielt darauf ab, in Form von Referaten, gemeinsamer Diskussion und Lektüre ausgewählter Textstellen eine kooperative Kommentierung von Schellings »Stuttgarter Privatvorlesungen« zu erarbeiten.
Conceito, Percepção, Finalidade – Begriff, Wahrnehmung Zweck
Zweites Arbeitstreffen des PROBRAL Projektes
Fortschritt als Signatur der Neuzeit
»Krise« als strukturelle Signatur. DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst)- Hochschuldialog mit Südeuropa Programm zweijährig 2013
„Das In/Humane: der Antihumanismus bei Lyotard”. Tagung Humanismus. Europäische Tradition, Kritik und Aktualität”. UMANESIMO E TRADIZIONE EUROPEA. Storia, attualità e critica di un concetto/HUMANISMUS UND EUROPÄISCHE TRADITION. Geschichte, Kritik und Aktualität (Plessner-Gesellschaft)
Der Plagiatsvorwurf gegen I.H. Fichte
Schema – Zeichen – Wissen
Ziel der Tagung ist es, die vielfältigen Fäden der philosophischen Geschichte des Schemas neu zusammenzuführen und gemeinsam über die Möglichkeit nachzudenken, das Schema nicht nur allgemein als dynamische Gestalt, Skizze oder Silhouette aufzufassen, sondern in ihm ein noch fehlendes systematisches Element der aktuellen Sprach- und Erkenntnistheorie zu sehen.


