Metaphysik

Metaphysik ist die Grundlagendisziplin der Philosophie (daher auch ihre Bezeichnung »prima philosophia«). Sie fragt nach den letzten Gründen, Prinzipien und Grundstrukturen des Wissens und der Wirklichkeit als ganzer. Ihre Ausrichtung ist daher systematisch; sie beschreibt die Voraussetzungen (begrifflichen Fundamente) der speziellen Disziplinen der Philosophie wie auch der Einzelwissenschaften. Traditionell versteht man unter Metaphysik in erster Linie die Ontologie. Das Netzwerk legt hingegen einen besonderen Fokus auf die transzendentalphilosophische Version der Metaphysik, welcher sich im Gegensatz zu den ontologischen durch einen radikal-selbstbezüglichen Anspruch auszeichnet, selbst noch die eigenen begrifflichen Voraussetzungen einer Prüfung und Begründung zu unterziehen. So verstanden kann die transzendentalphilosophische Variante der Metaphysik dem Dogmatismus entgegengesetzt werden.

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Publikationen

La limpidez del mal. El mal y la historia en la filosofía de F.W.J. Schelling (Die Lauterkeit des Bösen. Das Böse und die Geschichte bei F.W.J. Schelling), Plaza y Valdés, Madrid, 2013.

Monographie Dr. Ana Carrasco-Conde
Jahr: 2013

Jeremy Dunham/Iain Grant/SeanWatson: Idealism. The history of a philosophy

Rezension Jörg U. Noller, M.A.
Jahr: 2011

Indifferente Freiheit. Ein Beitrag über das philosophische Verhältnis von Schelling und Friedrich Schlegel um 1800

Zeitschriftenartikel Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2011

Der Beitrag vergleicht die philosophischen Systeme von Schelling und Schlegel in ihrer gemeinsamen Jenaer Zeit. Bei beiden drehen sich die Ausführungen um den Begriff der Indifferenz sowie eine Verhältnisbestimmung von Naturphilosophie und Geist- bzw. Transzendentalphilosophie, von Spinoza und Fichte, in deren Mittelpunkt die menschliche Freiheit steht.

Leben und leben lassen. Zum Stellenwert der Philosophie zwischen Lebenswissenschaften und Lebenswelt

Sammelbandbeitrag Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2010

Der Beitrag versucht die Aktualität der Transzendentalphilosophie Fichtes für eine moderne Bestimmung des Lebensbegriffs fruchtbar zu machen, wie er sowohl in der Bezeichnung der Lebenswelt als auch in den modernen Lebenswissenschaften Verwendung findet. Er umfasst die Spannweite kulturellen und natürlichen Lebens. Am Ende wird eine Ethik des Lebens und Leben-Lassens skizziert.

La forza dell’immagine. Argomentazione trascendentale e ricorsività nella filosofia di J.G. Fichte

Monographie Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto
Jahr: 2010

Dieter Henrich: Denken und Selbstsein. Vorlesungen über Subjektivität

Rezension Jörg U. Noller, M.A.
Jahr: 2010

Nichts - Negation - Nihilismus. Die europäische Moderne als Erfahrung und Erkenntnis des Nichts

Ex nihilo - die Bedeutung des Nichts für Kreativität und Rationalität. Spinoza, Jacobi, Hegel

Sammelbandbeitrag Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2010

Der Weg zum absoluten Wissen. Die Funktion der Prolegomena in der Wissenschaftslehre 1804/II

Sammelbandbeitrag Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2009

Der Artikel fragt nach Umfang und Anspruch der Selbstbegründung der Wissenschaftslehre von 1804 (zweiter Vortrag) in Bezug auf das Anfangsproblem.

‚Die absolute Relation ist das Licht’. Urteil, Licht und Sein in Fichtes Erlanger Wissenschaftslehre

Zeitschriftenartikel Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2009

In der Erlanger Wissenschaftslehre entwickelt Fichte ein Theorie des Urteils, die ein alternatives Konzept zu Hegels spekulativem Satz darstellt.