Ästhetik

Als Ästhetik wird seit Baumgarten und Kant die Lehre vom Schönen sowie von der Erfahrung des Schönen bezeichnet. Das Schöne umfasst das Natur- und das Kunstschöne; die Behandlung von letzterem wird heutzutage meist ausschließlich unter Ästhetik verstanden. Für gewöhnlich unterscheidet man Rezeptions-, Werk- und Produktionsästhetik.

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Forschungsprojekte

Karl Wilhelm Ferdinand Solger: Ausgewählte Werke mit biographischer Einleitung, erläuternden Erklärungen und wissenschaftlichem Kommentar. DFG-Stipendium

Publikationsprojekt Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Die von Karl Wilhelm Ferdinand Solger selbst zum Druck gebrachten Werke werden in einer zuverlässigen Ausgabe wieder zugänglich gemacht. Die Ausgabe wird im wesentlichen die veröffentlichten Schriften Solgers neu präsentieren.

„Das Zusammenspiel von Spekulation und Vorstellung in Hegels enzyklopädischem System“

Wissenschaftliches Projekt Dr. Kazimir Drilo
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Das Verhältnis von Spekulation und Vorstellung in Hegels Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften.

Forschungsveranstaltungen

Anthropologie in der Klassischen Deutschen Philosophie

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth, Eva Schneider, M.A.
Laufzeit: 7.06.2017 - 24.02.2018

Schellings Philosophie der Mythologie: Die historisch-kritische Einleitung

Workshop Dr. Christoph Binkelmann, Dr. Vicki Müller-Lüneschloß, Dr. Petar Segedin
Laufzeit: 26.07.2016 - 8.05.2017

In der historisch-kritischen Einleitung seiner Philosophie der Mythologie setzt sich Schelling mit der Frage nach der Entstehung und Funktion der Mythologie auseinander. Dabei werden die aktuellen Theorien einer radikalen Kritik unterzogen. Der These von der Mythologie als „Erfindung“ setzt der Philosoph ein grundsätzlich neues Konzept entgegen: Mythologie ist demnach ein Faktum, das dem Bewusstsein nicht erst im Ausgang von der Naturbetrachtung entsteht – sondern vielmehr umgekehrt, setzt das Bewusstsein die in ihm einem frühen Stadium seiner Entwicklung gemäß entstehenden Göttervorstellungen. Der symbolische Charakter der Mythologie erhält somit einen Wahrheitsanspruch, der von Schelling hier geltend gemacht wird. Mythologie aber wird zugleich gedacht als theogonischer Prozess und führt schließlich auf eine philosophische Verhältnisbestimmung von Monotheismus und Polytheismus, Gott und menschlichem Bewusstsein.

Der fünftägige Sommerkurs in Dubrovnik zielt darauf ab, in Form von Referaten, gemeinsamer Diskussion und Lektüre ausgewählter Textstellen tiefere Einblicke in den Text zu erarbeiten. Die Referate sollen dabei insbesondere die uns inzwischen verschlossenen (ideen-)geschichtlichen Bezüge Schellings sowie die argumentative Struktur der einzelnen Vorlesungen klären. Darüber hinaus können aber auch Referate vorgeschlagen werden, die über den Textbestand hinausgehen und verwandte Themen im Umfeld des Textes vorstellen.

Der Raum der Krise. Die Rekonfiguration der Stadt und die Signaturen des Krisenbewusstseins in der städtischen Landschaft

Vortrag Dr. Ana Carrasco-Conde
Laufzeit: 11.12.2013 - 13.12.2013

“Ways of inhabiting: the historical substrata of the identity in the city”. 23rd World Congress of Philosophy: Philosophy and way of life”. Athens, 4-10 August 2013.

Vortrag Dr. Ana Carrasco-Conde
Laufzeit: 4.08.2013 - 10.08.2013

Bildung und Paideia: Philosophical Models of Education

Tagung -- --
Laufzeit: 11.03.2013 - 18.10.2013

Call for Papers
The Plato Society of Zagreb and the Institute of Philosophy, Zagreb
invite submissions for the International Symposium:
Bildung und Paideia: Philosophical Models of Education

2013

Schellings »Philosophie der Kunst«

»Der ist noch sehr weit zurück, dem die Kunst nicht als ein geschlossenes, organisches und ebenso in allen seinen Theilen nothwendiges Ganzes erschienen ist, als es die Natur ist. Fühlen wir uns unaufaltsam gedrungen, das innere Wesen der Natur zu schauen, und jenen fruchtbaren Quell zu ergründen, der so viele große Erscheinungen mit ewiger Gleichförmigkeit und Gesetzmäßigkeit aus sich herausschüttet, wie viel mehr muß es uns interessiren, den Organismus der Kunst zu durchdringen, in der aus der absoluten Freiheit sich die höchste Einheit und Gesetzmäßigkeit herstellt, die uns die Wunder unseres eignen Geistes weit unmittelbarer als die Natur erkennen läßt.« Diese Sätze aus der Einleitung der »Philosophie der Kunst« markieren Anspruch und Ambition der Philosophie Schellings. Sie charakterisieren die Kunst als ein Ganzes, als die objektive Entsprechung der Philosophie und als Gegenstück zur Natur. Kunst und Philosophie begegnen sich auf Augenhöhe und durchdringen sich wechselseitig. Der Kurs will dem Text in kritischer Distanz folgen. Besonderes Augenmerk gilt der Grundlegung und der Systematik der »Philosophie der Kunst«. An ausgewählten Beispielen sollen die gewonnenen Einblicke exemplifiziert werden.

XI. Arbeitstagung des Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie / Deutscher Idealismus Ästhetisches Wissen: Zwischen Sinnlichkeit und Begriff

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth, Peter Remmers
Laufzeit: 24.09.2012 - 23.02.2013

Die XI. Tagung des Forschungsnetzwerks Transzendentalphilosophie / Deutscher Idealismus thematisiert das Verhältnis von Sinnlichem und Begrifflichem unter Voraussetzung der Einsicht Baumgartens, dass sich deren Wechselspiel insbesondere an künstlerischen Phänomenen aufweisen und verdeutlichen lässt. Klassische Positionen werden mit aktuellen Entwicklungen der Forschung z. B. aus Wahrnehmungsphilosophie, Phänomenologie oder symboltheoretischen Ansätzen verbunden.

Im Grunde die Wahrheit: Bild und Reflexion in Frühromantik und Philosophie

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth, Dr. Christoph Binkelmann, Dr. Elke Hahn
Laufzeit: 1.06.2012 - 19.06.2012