Ästhetik
Als Ästhetik wird seit Baumgarten und Kant die Lehre vom Schönen sowie von der Erfahrung des Schönen bezeichnet. Das Schöne umfasst das Natur- und das Kunstschöne; die Behandlung von letzterem wird heutzutage meist ausschließlich unter Ästhetik verstanden. Für gewöhnlich unterscheidet man Rezeptions-, Werk- und Produktionsästhetik.
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Forschungsprojekte
Formalität, Inhaltlichkeit und Transzendenz im Bildungsprozess bei Fichte, Hegel, Adorno und Heydorn
Anhand von Autoren des Deutschen Idealismus und der Kritischen Theorie soll ein Bildungsbegriff entwickelt werden, gemäß dem die sich Bildenden sich bestimmte Inhalte aneignen, gleichzeitig aber fähig werden, diese Inhalte, sollten sie problematisch sein, zum Besseren hin zu verändern.
Philosophy and Performativity
Überlegungen über die vielfachen philosophischen Gebräuche der Performativität, und Auseinandersetzungen mit Ästhetik, Filmtheorien, Bildtheorien und Sprachtheorien.
Organismus der Zeiten. Zur Eigenzeit des Lebendigen im Ausgang von Schellings Weltalter-Fragmenten
Ob dem Individuum eine adäquate Beurteilung in Raum und Zeit zu Teil werden kann, ist ein grundlegendes Problem, das sich aus den Aporien des transzendentalen Idealismus ergibt. Schellings Theorie der ‚organischen Zeit’ versucht das Verhältnis von Begriff und Anschauung neu zu bestimmen und auf diese Weise eine betont lebenspraktische Antwort auf die Individuationsproblematik zu geben.
The spacialization of thought, the temporalization of the city: the city as image of historical consciousness
As a stratified sample of social matter, the city thus appears to Walter Benjamin as the material form of the spacialization of thought, and as such, may be analyzed through architectonic and urban forms- ones which establish and condition how the city is inhabited. Following Benjamin’s approach, the current project is based upon the conception of the city as a space where the laws of our social and historical world are subject to sedimentation.
„Ich halte viel aufs Schauen“. Goethes Konzeption des ‚anschauenden Denkens’
Wo Kant Begriff und Anschauung kategorial voneinander trennt, versucht Goethe ihre Einheit über die Praxis der Naturforschung einzuholen. Die Methodologie seines ‚anschauenden Denken’ lässt sich als eigenständiger Beitrag zum Problembestand der nachkantischen Philosophie verstehen.
„Hegels Idee der europäischen Moderne und deren Relevanz für die aktuelle philosophische Debatte“
CfP: Re-Thinking Creativity
»Tropos. Journal of Hermeneutics and Philosophical Criticism« invites submissions of papers on topics related to creativity, between philosophy and arts. Guest editors: Alessandro Bertinetto and Alberto Martinengo. Deadline for subimission: August 31st, 2011. Please find the call for papers in the description.
Inferenz und Erfahrung: Bausteine für eine neue Theorie der Zeitwahrnehmung
Ziel ist es, ein Modell der Zeitwahrnehmung zu entwickeln, das in der Lage ist zu erklären, wie wir Zeit in Filmen wahrnehmen.
Andersheit um 1800. Figuren – Theorien - Darstellungsformen
Der Sammelband „Andersheit um 1800. Figuren – Theorien – Darstellungsformen“ ist das Ergebnis der Tagung „Alterität und Devianz. Figuren des Anderen und Abwegigen in Literatur und Philosophie um 1800“ vom 11. bis 13. November 2009 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena


