Analytische Philosophie / Philosophie des Geistes

Darunter versteht man die im 20. Jh. dominierende philosophische Richtung, welche die Aufgabe der Philosophie vor allem in der Sprachanalyse und -kritik verortet. Charakteristisch ist auch ihre Orientierung an den empirisch-naturwissenschaftlichen Einzelwissenschaften. Die Philosophie des Geistes befasst sich mit der Natur mentaler Zustände; zentral ist das sogenannte Leib-Seele-Problem.

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Publikationen

Fichtes transzendentalphilosophische Methode und die Leib-Seele- / Körper-Geist-Dichotomie

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Jahr: 2007

Grundlagen und Voraussetzungen der Leib-Seele- / Körper-Geist-Dichotomie in der gegenwärtigen Philosophie des Geistes

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Jahr: 2007

Fichte und die praktische Philosophie der Gegenwart

Vortragsmanuskript Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Jahr: 2007

Analytische Mißverständnisse. Zum Verhältnis von Ontologie und Möglichkeitsbedingungen

noch nicht veröffentlicht Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Jahr: 2006

Die Grenzen der Sprache. Sprachimmanenz – Sprachtranszendenz

Sammelband Prof. Dr. Christoph Asmuth, Dr. Friedrich Glauner, Prof. Dr. Burkhard Mojsisch

Das Thema die Grenzen der Sprache eignet sich wie kaum ein zweites zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Fast in jeder geistes-, geschichts- oder kulturwissenschaftlichen Disziplin spielt das Thema eine Rolle. So ist der vorliegende Sammelband zwar von philosophischen Fragestellungen dominiert; die Antworten geben aber oft die Fachwissenschaften selbst mit der ihnen eigenen Methodologie und den ihnen zugehörigen Inhalten. Philosophie, Theologie, Germanistik, Wirtschaftswissenschaften, Musikwissenschaften, Ethnologie und Soziologie tragen jeweils aus ihrer Perspektive – teils historisch, teils systematisch – zum Thema bei. Die Kandidaten für ein Jenseits der Sprache könnten dabei kaum unterschiedlicher sein: Gott, die Wahrnehmung, das Unheimliche, der Anfang, das Gefühl, das Meinen usw. Nicht immer werden die Kandidaten bestätigt. Was transzendent zu sein schien, erweist sich als immanent. Manche Beiträge votieren dafür, ein Außerhalb der Sprache ganz zu verneinen und die Rede von den Grenzen der Sprache bloß rhetorisch oder metaphorisch aufzufassen. Ein Beitrag aus den Neurowissenschaften (Medizin) zeigt schließlich auch die physiologischen Bedingungen und Begrenzungen des Sprechens auf.