Logik / Transzendentale Logik
Die Logik beschäftigt sich mit den formalen Strukturen, Regeln und Bestandteilen des Denkens. Seit Aristoteles zählen dazu insbesondere die Elemente Begriff, Urteil und Schluss (Syllogistik). Die moderne Logik (Aussagen-, Prädikaten und Modallogik) knüpft an diese Tradition an, legt aber besonderen Wert auf Formalisierung und Axiomatisierung. Die transzendentale Logik rückt die allgemeinen Bedingungen der Verbindung von Denken und Erkennen in einem weiteren Sinne in den Fokus: Sie reflektiert nicht nur die Strukturen der diskursiven, sondern auch ihr Verhältnis zu intuitiven Erkenntnisarten (etwa zu sinnlichen Qualia).
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Forschungsprojekte
Die Logik der Vernunft: Die dritten Momente in der Logik Kants.
Eine logische Diskussion der kantischen Logik anhand der dritten Moments der Urteilstafel mit entwicklungsgeschichtlichem Schwerpunkt.
Der Begriff der Relation bei Hegel und Bradley. Eine analytische Interpretation des Idealismus.
Es geht um einen Vergleich zwischen Bradley und Hegel mit besonderer Berücksichtigung des Begriffs Relation. Ziel ist eine analytische Interpretation des Idealismus Hegels und Bradleys darzustellen, um die Rolle der Relation in der logischen Fassung der philosophischen Rede zu thematisieren.
Übersetzung auf französisch von Bradley, Essays on Truth and Reality
Philosophy and Performativity
Überlegungen über die vielfachen philosophischen Gebräuche der Performativität, und Auseinandersetzungen mit Ästhetik, Filmtheorien, Bildtheorien und Sprachtheorien.
Das Leben denken
Der Begriff »transzendental« bei Kant
Untersuchung des Begriffs »transzendental« in Kants kritischer Philosophie
Harald Holz, Werkausgabe
geplant: 42 Bände (mit Fortsetzungs-Doppelbänden: 54 Bände (ohne philosophischen Briefwechsel), derzeit 34 Bde. veröffentlicht.
Amphibolie der Reflexionsbegriffe und Transzendentale Reflexion. Das Kapitel „Von der Amphibolie der Reflexionsbegriffe“ in Kants Kritik der reinen Vernunft
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Kapitel »Von der Amphibolie der Reflexionsbegriffe« in Kants Kritik der reinen Vernunft, insbesondere mit der von Kant dort behandelten transzendentalen Reflexion.
L’opacité du sensible chez Fichte et Novalis. Recherches sur les théories et pratiques de l’imagination transcendantale dans leur mise à l’épreuve du langage.
Untersuchung über die Beziehungen zwischen Sprache und Einbildungskraft in den Werken Fichtes und Novalis.
Vernunftsystem und Irrationalität - Die Funktionen des Grenzbegriffs des Irrationalen zwischen Epistemologie und Ideologie in den Systemphilosophien zwischen 1808 und 1818
Die Dissertation untersucht die intime Verbundenheit von Vernunftsystem und dem Irrationalen an drei exemplarischen Entwürfen des Deutschen Idealismus: Fichtes wissenschaftliches System vollendet evidenter Selbstdurchsichtigkeit der Vernunft, Schellings monistische Existenzialanalyse der Freiheit und Schopenhauers Metaphysik eines irrationalen Lebenswillens. Die Arbeit untersucht in systematischer Interpretation, wie die Probleme des systemimmanenten Totalitätsanspruchs, der Verbindung von System und Irrationalität und einer systembedingenden Grundentscheidung jeweils thematisiert, begründet und überwunden werden. Dadurch werden entscheidende Fragestellungen der Moderne (Totalitarismus, Ideologie, Vernunftpessimismus) systematisch als auch historisch beleuchtet.


