Logik / Transzendentale Logik

Die Logik beschäftigt sich mit den formalen Strukturen, Regeln und Bestandteilen des Denkens. Seit Aristoteles zählen dazu insbesondere die Elemente Begriff, Urteil und Schluss (Syllogistik). Die moderne Logik (Aussagen-, Prädikaten und Modallogik) knüpft an diese Tradition an, legt aber besonderen Wert auf Formalisierung und Axiomatisierung. Die transzendentale Logik rückt die allgemeinen Bedingungen der Verbindung von Denken und Erkennen in einem weiteren Sinne in den Fokus: Sie reflektiert nicht nur die Strukturen der diskursiven, sondern auch ihr Verhältnis zu intuitiven Erkenntnisarten (etwa zu sinnlichen Qualia).

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Publikationen

Le lezioni di J.G. Fichte sulla logica trascendentale

Zeitschriftenartikel Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto
Jahr: 2007

Die transzendentale Argumentation in der transzendentalen Logik Fichtes

Zeitschriftenartikel Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto
Jahr: 2007

Die Wissenschaftslehre und ihre derivativen Disziplinen

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2005

Der Vortrag versucht eine Plausibilisierung der höchst abstrakten Argumentationsebene der Fichte`schen Wissenschaftslehre durch Hinzuziehung ihres Verhältnisses zu den angewandten Disziplinen.

Beitrag für den kooperativen Kommentar zur Transzendentalen Logik I von 1812 von Johann Gottlieb Fichte

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2004

Es handelt sich um das seit 2001 laufende Projekt, die späten wissenschaftlichen Schriften Fichtes zu sichten und innerhalb eines kooperativen Kommentars zu beschreiben, um diese hermetischen Texte der philosophischen Öffentlichkeit zu erschließen.

Die Grundbeziehung von Leben und Sehen in der ersten Transzendentalen Logik Fichtes

Zeitschriftenartikel Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto
Jahr: 2003

L’essenza dell’empiria. Saggio sulla prima «Logica trascendentale» di J. G. Fichte

Monographie Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto
Jahr: 2001

Sehen ist Reflex des Lebens: Bild, Leben und Sehen als Grundbegriffe der transzendentalen Logik Fichtes

Sammelbandbeitrag Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto
Jahr: 2001

Das Begreifen des Unbegreiflichen. Philosophie und Religion bei Johann Gottlieb Fichte. 1800-1806. Diss. Bochum 1995. (Spekulation und Erfahrung, Reihe II, Band 41)

Monographie Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 1978

Sein – Reflexion – Freiheit. Aspekte der Philosophie Johann Gottlieb Fichtes

Die Grenzen der Sprache. Sprachimmanenz – Sprachtranszendenz

Sammelband Prof. Dr. Christoph Asmuth, Dr. Friedrich Glauner, Prof. Dr. Burkhard Mojsisch

Das Thema die Grenzen der Sprache eignet sich wie kaum ein zweites zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Fast in jeder geistes-, geschichts- oder kulturwissenschaftlichen Disziplin spielt das Thema eine Rolle. So ist der vorliegende Sammelband zwar von philosophischen Fragestellungen dominiert; die Antworten geben aber oft die Fachwissenschaften selbst mit der ihnen eigenen Methodologie und den ihnen zugehörigen Inhalten. Philosophie, Theologie, Germanistik, Wirtschaftswissenschaften, Musikwissenschaften, Ethnologie und Soziologie tragen jeweils aus ihrer Perspektive – teils historisch, teils systematisch – zum Thema bei. Die Kandidaten für ein Jenseits der Sprache könnten dabei kaum unterschiedlicher sein: Gott, die Wahrnehmung, das Unheimliche, der Anfang, das Gefühl, das Meinen usw. Nicht immer werden die Kandidaten bestätigt. Was transzendent zu sein schien, erweist sich als immanent. Manche Beiträge votieren dafür, ein Außerhalb der Sprache ganz zu verneinen und die Rede von den Grenzen der Sprache bloß rhetorisch oder metaphorisch aufzufassen. Ein Beitrag aus den Neurowissenschaften (Medizin) zeigt schließlich auch die physiologischen Bedingungen und Begrenzungen des Sprechens auf.