Logik / Transzendentale Logik

Die Logik beschäftigt sich mit den formalen Strukturen, Regeln und Bestandteilen des Denkens. Seit Aristoteles zählen dazu insbesondere die Elemente Begriff, Urteil und Schluss (Syllogistik). Die moderne Logik (Aussagen-, Prädikaten und Modallogik) knüpft an diese Tradition an, legt aber besonderen Wert auf Formalisierung und Axiomatisierung. Die transzendentale Logik rückt die allgemeinen Bedingungen der Verbindung von Denken und Erkennen in einem weiteren Sinne in den Fokus: Sie reflektiert nicht nur die Strukturen der diskursiven, sondern auch ihr Verhältnis zu intuitiven Erkenntnisarten (etwa zu sinnlichen Qualia).

Wir verweisen auf den vertiefenden Lexikoneintrag Logik / Transzendentale Logik, an dessen Gestaltung wir Sie herzlich einladen mitzuarbeiten. Senden Sie uns einfach Ihren qualifizierten Beitrag!

Forschungsprojekte

Die Logik der Vernunft: Die dritten Momente in der Logik Kants.

Magister / Master / Diplom Dipl. (FH), M.A. Martin Hammer
Laufzeit: 1.01.2015 - 1.08.2015

Eine logische Diskussion der kantischen Logik anhand der dritten Moments der Urteilstafel mit entwicklungsgeschichtlichem Schwerpunkt.

Der Begriff der Relation bei Hegel und Bradley. Eine analytische Interpretation des Idealismus.

Wissenschaftliches Projekt Dr. Guillaume Lejeune
Laufzeit: 1.01.2014 - 1.01.2015

Es geht um einen Vergleich zwischen Bradley und Hegel mit besonderer Berücksichtigung des Begriffs Relation. Ziel ist eine analytische Interpretation des Idealismus Hegels und Bradleys darzustellen, um die Rolle der Relation in der logischen Fassung der philosophischen Rede zu thematisieren.

Übersetzung auf französisch von Bradley, Essays on Truth and Reality

Publikationsprojekt Dr. Guillaume Lejeune
Laufzeit: 1.01.2014 - 1.01.2015

Philosophy and Performativity

Wissenschaftliches Projekt Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto, Dr. Augustin Dumont, Prof. Dr. Laurent Van Eynde
Laufzeit: 1.03.2013 - 31.03.2013

Überlegungen über die vielfachen philosophischen Gebräuche der Performativität, und Auseinandersetzungen mit Ästhetik, Filmtheorien, Bildtheorien und Sprachtheorien.

Das Leben denken

Promotion Fabio La Stella
Laufzeit: 1.01.2013 - 1.01.2016

Der Begriff »transzendental« bei Kant

Habilitation Michael Nerurkar, M.A.
Laufzeit: 1.09.2010 - 1.09.2010

Untersuchung des Begriffs »transzendental« in Kants kritischer Philosophie

Amphibolie der Reflexionsbegriffe und Transzendentale Reflexion. Das Kapitel „Von der Amphibolie der Reflexionsbegriffe“ in Kants Kritik der reinen Vernunft

Promotion Michael Nerurkar, M.A.
Laufzeit: 1.01.2008 - 1.01.2010

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Kapitel »Von der Amphibolie der Reflexionsbegriffe« in Kants Kritik der reinen Vernunft, insbesondere mit der von Kant dort behandelten transzendentalen Reflexion.

L’opacité du sensible chez Fichte et Novalis. Recherches sur les théories et pratiques de l’imagination transcendantale dans leur mise à l’épreuve du langage.

Promotion Dr. Augustin Dumont
Laufzeit: 1.09.2007 - 1.03.2011

Untersuchung über die Beziehungen zwischen Sprache und Einbildungskraft in den Werken Fichtes und Novalis.

Vernunftsystem und Irrationalität - Die Funktionen des Grenzbegriffs des Irrationalen zwischen Epistemologie und Ideologie in den Systemphilosophien zwischen 1808 und 1818

Promotion Kai U. Gregor, M.A.
Laufzeit: 1.05.2007 - 1.05.2009

Die Dissertation untersucht die intime Verbundenheit von Vernunftsystem und dem Irrationalen an drei exemplarischen Entwürfen des Deutschen Idealismus: Fichtes wissenschaftliches System vollendet evidenter Selbstdurchsichtigkeit der Vernunft, Schellings monistische Existenzialanalyse der Freiheit und Schopenhauers Metaphysik eines irrationalen Lebenswillens. Die Arbeit untersucht in systematischer Interpretation, wie die Probleme des systemimmanenten Totalitätsanspruchs, der Verbindung von System und Irrationalität und einer systembedingenden Grundentscheidung jeweils thematisiert, begründet und überwunden werden. Dadurch werden entscheidende Fragestellungen der Moderne (Totalitarismus, Ideologie, Vernunftpessimismus) systematisch als auch historisch beleuchtet.

Projektives Bewusstsein. Th. Metzingers Selbstmodelltheorie und J.G. Fichtes Wissenschaftslehre

Promotion Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Laufzeit: 1.04.2006 - 17.04.2012

Das Ziel des Dissertationsprojektes besteht in einer methodenkritischen Diskussion des Verfahrens der Objektivation, so wie dieses insbesondere in naturalistisch geprägten Erklärungsansätzen des Bewusstseins zum Zuge kommt. Geprüft werden soll, inwiefern dieses Verfahren dem Bewusstsein gerecht zu werden vermag. Diese kritische Bestandsaufnahme bildet den Ausgangspunkt für die Entwicklung einer idealrealistischen Dialektik.