Erkenntnistheorie

Die Erkenntnistheorie untersucht Möglichkeitsbedingungen, Gestalten, Umfang und Grenzen menschlichen Erkennens. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach den Kriterien und der logischen oder zeitlichen Genese von wahrer Erkenntnis. Die zwei wichtigsten konkurrierenden Erkenntnistheorien stellen derzeit die transzendental-idealistische und die naturalistisch-empiristische (etwa die evolutionäre) Richtung dar.

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Publikationen

Grenzen des Zeitgeistes – Zur Ideologizität des naturwissenschaftlichen Weltbildes der Moderne.

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2008

Der Vortrag rekapituliert die im Positivismusstreit ausgetragenen ideologischen Konflikte und erkenntnistheoretischen Auseinandersetzungen zwischen Hermeneutik, Wissenschaftstheorie und hermeneutischer Transzendentalphilosophie, um von dort aus den Reflexionshorizont einer modernen Transzendentalphilosophie zu entwickeln.

Die Reflexibilität der Reflexibilität in der Wissenschaftslehre 1812

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2008

Der Vortrag versucht die Argumentation Fichtes für eine vollständige Reflexibilität des Wissens, wie sie die Wissenschaftslehre 1812 zur Verfügung stellt, nachzuzeichnen und Schlussfolgerungen für die Wissensbegründung daraus abzuleiten.

Die Denkbarkeit des Nichts - Das Nichts bei Fichte

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2008

Der Vortag entwickelt den Begriff des Nichts der Wissenschaftslehre 1812 und zeigt, dass gängige Nihilismusängste und -begriffe auf erkenntnistheoretischen Irrtümern beruhen.

System – Freiheit – Loos: Zur den letzten Reflexionen Fichtes von 1813 in Bezug auf einen alten Streitpunkt mit Schelling

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2007

Der Vortrag vergleicht die begründungstheoretischen Konfrontationen zwischen Schelling und Fichte.

Der Satz vom Grund und seine Kritik – Zur Problematik von Gestalt und Begründung der transzendentalen Metaphysik Arthur Schopenhauers.

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2007

Der Vortrag vergleicht die Philosophien von Fichte und Schopenhauer und versucht sie in den Kontext gegenwärtiger philosophischer Problemstellungen einzuordnen.

Wilhelm Weischedels Grundlegungsversuch einer Philosophischen Theologie im Zeitalter des Nihilismus und ein Gedanke Fichtes

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2007

Der Aufsatz untersucht die Möglichkeiten der Religion aus Sicht einer modernen Transzendentalphilosophie.

Beitrag zum kooperativen Kommentar zur Wissenschaftslehre 1810 von Johann Gottlieb Fichte.

unveröffentlicht Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2007

Es handelt sich um das seit 2001 laufende Projekt, die späten wissenschaftlichen Schriften Fichtes zu sichten und innerhalb eines kooperativen Kommentars zu beschreiben, um diese hermetischen Texte der philosophischen Öffentlichkeit zu erschließen.

Revolution der Gesinnung und Vollendung der Freiheit. Wesen und Möglichkeit höherer Lebensformen bei Kant und Fichte.

Sammelbandbeitrag Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2007

Vergleicht die Moraltheorien von Kant und Fichte unter begrünungstheoretischer Perspektive - und zeigt einen Fehler im Ansatz Kants.

Evolution. Modell – Methode – Paradigma

Sammelband Prof. Dr. Christoph Asmuth, Hans Poser
Jahr: 2007

Der Sammelband betrachtet die Evolutionstheorie als Modell. Das erlaubt zwei Herangehensweisen (1) Zunächst betrifft der Modellcharakter den methodischen Status der Evolutionstheorie selbst. Die historisch orientierten Beiträge zeigen für die geschichtliche Entwicklung der Evolutionstheorie auf, wie das Modell Evolutionstheorie entstanden, rezipiert und ausgeweitet wurde. Die systematischen Beiträge weisen diesen Charakter in wissenschaftstheoretischer Hinsicht auf und zeigen, dass die Begriffe, mit denen die Evolutionstheorie operiert, nicht unmittelbar auf einer ontologischen Basis fußen. Der Modellcharakter betrifft dabei die Erklärung und die Erklärungskompetenz der Evolutionstheorie. Dabei fließt mit ein, dass die Wissenschaftlichkeit der Evolutionstheorie unter ‚Sonderbedingungen’ steht. Nur Teilthesen lassen sich experimentell überprüfen, die Evolutionstheorie als ganze bleibt unüberprüfbar, gleichwohl aber aufgrund ihrer hohen Kohärenz und ihres Zusammenstimmens mit Funden und Beobachtungen gleichwohl mehr als eine bloße Hypothese. (2) Der Modellcharakter bezieht sich aber auch auf den Import der Evolutionstheorie durch andere Disziplinen. Der vorliegende Band zeigt das am Beispiel der Soziologie, der Kosmologie und der Erkenntnistheorie. In allen diesen Fällen kommt der Erklärung von Entwicklungen große Bedeutung zu. Deshalb kann die Evolutionstheorie Modell und Paradigma sein zur Erklärung der Dynamik in Entwicklungsprozessen. Sie kann darüber hinaus erklären, warum es in der Entwicklung zu bestimmten Stadien kommt und warum sie nicht aus vorgängigen Zweckbestimmungen (etwa nach Schöpfungsmodell) zu begreifen sind

Wie das Subjekt aufs Fahrrad kommt

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 2007