Erkenntnistheorie
Die Erkenntnistheorie untersucht Möglichkeitsbedingungen, Gestalten, Umfang und Grenzen menschlichen Erkennens. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach den Kriterien und der logischen oder zeitlichen Genese von wahrer Erkenntnis. Die zwei wichtigsten konkurrierenden Erkenntnistheorien stellen derzeit die transzendental-idealistische und die naturalistisch-empiristische (etwa die evolutionäre) Richtung dar.
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Lehrveranstaltungen
Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft
Der Tod. Historisch-systematische Rekonstruktion eines Begriffs
Leib und Seele – Körper und Geist. Historisch-systematische Rekonstruktion eines Gegensatzes
Publikationen
Jeremy Dunham/Iain Grant/SeanWatson: Idealism. The history of a philosophy
Dieter Henrich: Denken und Selbstsein. Vorlesungen über Subjektivität
Das Ich-Programm. Ein Versuch zur Ersten Person
Der Weg zum absoluten Wissen. Die Funktion der Prolegomena in der Wissenschaftslehre 1804/II
Der Artikel fragt nach Umfang und Anspruch der Selbstbegründung der Wissenschaftslehre von 1804 (zweiter Vortrag) in Bezug auf das Anfangsproblem.
Observing Reason in Hegel’s Phenomenology of Spirit
Perinetti, Ricard (Hg.), La phénoménologie de l’esprit. Lectures contemporaines
Grenzen des Zeitgeistes – Zur Ideologizität des naturwissenschaftlichen Weltbildes der Moderne.
Der Vortrag rekapituliert die im Positivismusstreit ausgetragenen ideologischen Konflikte und erkenntnistheoretischen Auseinandersetzungen zwischen Hermeneutik, Wissenschaftstheorie und hermeneutischer Transzendentalphilosophie, um von dort aus den Reflexionshorizont einer modernen Transzendentalphilosophie zu entwickeln.


