Erkenntnistheorie
Die Erkenntnistheorie untersucht Möglichkeitsbedingungen, Gestalten, Umfang und Grenzen menschlichen Erkennens. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage nach den Kriterien und der logischen oder zeitlichen Genese von wahrer Erkenntnis. Die zwei wichtigsten konkurrierenden Erkenntnistheorien stellen derzeit die transzendental-idealistische und die naturalistisch-empiristische (etwa die evolutionäre) Richtung dar.
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Forschungsprojekte
Authentizität und Konstruktion. Leib und Seele. Körper und Geist
Between Reinhold and Fichte: August Ludwig Hülsen’s Contribution to the Emergence of German Idealism
La science du mouvement et de la contradiction ou l’imagination créatrice chez Fichte à l’époque d’Iéna
Untersuchung über die Einbildungskraft in der »Grundlage« (1794) und der »Nova Methodo« (1796-99) Fichtes.
Critique et Science: Etude sur la transformation du criticisme dans les premiers écrits de F. W. J. Schelling
Gefragt wird nach dem Status der Philosophie des jungen Schelling als nach-kantische Philosophie
Die Transformation des Gegebenen – Zu den Möglichkeitsbedingungen des Empirischen bei Kant und Fichte
Kritischer Vergleich der theoretischen Philosophie Kants mit der theoretischen Philosophie Fichtes in der Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre
Fred Dretskes Theorie des nicht epistemischen Sehens
Fred Dretske differenziert zwischen verschiedenen Wahrnehmungsebenen, die sich hinsichtlich ihrer epistemischen Relevanz unterscheiden.
Die Glückswürdigkeit bei Kant und Fichte
Diese Studie untersucht das Verhältnis von Moralität und Erfüllung in der Praktischen Philosophie bei Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte: im Mittelpunkt steht bei Kant die Kritik der praktischen Vernunft und bei Fichte die Anweisung zum seligen Leben.
Conscience naturelle et conscience philosophique dans la Phénoménologie de l’esprit de Hegel.
Ziel der Magisterarbeit war durch eine Analyse die Struktur zu finden, welchen Sinn die Phänomenologie des Geistes für uns hat. Die Struktur der Phänomenologie und ihre Einheit ist ein umstrittenes Thema in den Verhandlungen zwischen Hegelianern. Gegen die These von Haering hat Pierre-Jean Labarrière in seiner Schlüsselarbeit »Structure et mouvement dialectique dans la Phénoménologie de l’esprit de Hegel« jedoch wichtige Argumente gebracht, die für die Einheit des Werkes eintreten. Labarrière nach kann dieser Einheit durch unterschiedliche Strukturen gelesen werden. Eine dieser ist die Strukturierung unter den Texten »für das Bewußtsein« und diejenigen »für uns« (d.h. für den Philosophen). Mit anderen Worten fasst sich die dialektische Bewegung der Phänomenologie durch die Beziehung zwischen philosophischem Bewußtsein und natürlichem Bewußtsein.
Magister Artium (Zur ästhetischen Urteilskraft in Imre Kertész’ Roman eines Schicksallosen)
Herausarbeitung von teleologischen und ästhetischen Urteilsstrukturen im Roman eines Schicksallosen. Thesen zum Verhältnis teleologischer und ästhetischer Urteilskraft zur Struktur totaler Herrschaft und zur Möglichkeit einer Zeugenschaft der Shoah.


