Theoretische Philosophie - allgemein
Lehrveranstaltungen
Texte zum Skeptizismus von der Antike bis heute
Der Zweifel an der Möglichkeit und/oder Wirklichkeit von Wissen gehört seit der Antike zu den Grundzügen der Philosophie im Allgemeinen und dem Skeptizismus im Besonderen. Bis heute haben sich unzählige verschiedene Varianten des Skeptizismus herausgebildet. Sie unterscheiden sich entweder in ihrem wissenschaftlichen Status – als Theorie oder Lebensweise; oder in ihrem Gegenstandsbereich: ontologischer, epistemologischer, ethischer etc. Skeptizismus. Daraus ergeben sich die näheren Themen des Skeptizismus: die Existenz oder Erkennbarkeit der Außenwelt, des Fremdpsychischen, der Zweifel an der Rechtfertigung der Induktion, an der Realität der Vergangenheit etc. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit unternimmt das Seminar einen kursorischen Galopp durch die Geschichte des Skeptizismus von der Antike bis heute, der insbesondere die Themenvielfalt, aber auch mögliche Gemeinsamkeiten der skeptischen Positionen beleuchten soll.
Wahrheitstheorien
Das eigene Andere – Schellings Idee einer Naturphilosophie
Im Seminar sollen zentrale naturphilosophische Schriften, vor allem aus der Frühphase Schellings, gelesen und gemeinsam diskutiert werden. Dabei interessiert auch die Frage, inwieweit Schelling an Kants Naturbegriff anknüpft und inwiefern er sich von dem Naturbegriff idealistischer Prägung - vor allem demjenigen Fichtes - kritisch abgrenzt.
David Humes „Traktat über die menschliche Natur“, Erstes Buch, Über den Verstand
Im Lektürekurs sollen folgende zentrale Auszüge aus dem ersten Buch des Traktats über die Menschliche Natur gemeinsam gelesen und diskutiert werden, wobei teilweise auch der englische Originaltext mit hinzugezogen werden soll: Erster Teil: Vorstellung (1.-7. Abschnitt); Zweiter Teil: Raum und Zeit (6. Abschnitt); Dritter Teil: Kausalität (1.-7.; 14. Abschnitt); Vierter Teil: Skeptizismus (1., 2., 6., 7. Abschnitt; Appendix)
Philosophie für Weltbürger. Kants ‚Anthropologie in pragmatischer Hinsicht’
In seinem letzten selbst veröffentlichten Werk, der Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, zieht Kant nicht nur eine zugleich populäre und systematische Bilanz seines Denkens. Er löst vielmehr die Hauptaufgabe der Philosophie ein, nämlich alle ihre Erkenntnisse auf den Menschen zu beziehen. Gemeint ist der Mensch nicht als Natur-, sondern als Kulturwesen und Weltbürger. Das Werk bietet einen unterhaltsamen Einstieg in die Kantische Philosophie!
Eine Einführung in die antike Willensfreiheitsdebatte
Das Seminar bietet eine Einführung in die Determinismusdebatte in der antiken Philosophie.
weitere Aktivitäten
Hegel-Arbeitskreis zu ausgewählten Schriften Hegels
Zurzeit: die Phänomenologie des Geistes.
Bei Interesse: Bitte Kontaktaufnahme unter k.u.gregor@a-priori.eu


