Theoretische Philosophie - allgemein
Forschungsprojekte
Herausgabe mit Einleitung und Kommentierung von Isaac von Sinclair: „Wahrheit und Gewissheit“ (Bd. 1)
Sinclairs dreibändiges philosophisches Hauptwerk von 1811 mit dem Titel »Wahrheit und Gewissheit« unternimmt den Versuch einer enzyklopädischen Darstellung der Wirklichkeit als ganzer. Im ersten Band behandelt Sinclair die logischen Grundstrukturen und Themen wie Bewusstsein, Leben und Gott. Dieser Band soll 2014 bei Frommann-Holzboog mit Einleitung und Kommentar dem Publikum erneut zugänglich gemacht werden.
The Architectonic of Ernst Cassirer’s Philosophy of Symbolic Forms
L’opacité du sensible chez Fichte et Novalis. Recherches sur les théories et pratiques de l’imagination transcendantale dans leur mise à l’épreuve du langage.
Untersuchung über die Beziehungen zwischen Sprache und Einbildungskraft in den Werken Fichtes und Novalis.
Ungleiche Repräsentationsformen: Anschauung und Begriff bei Kant
Ungleiche Repräsentationsformen: Anschauung und Begriff bei Kant. Die Inkommensurabilität von sinnlicher und diskursiver Vorstellung. Kants Theorie des ästhetischen Urteilens und frühromantische Ideen.
La science du mouvement et de la contradiction ou l’imagination créatrice chez Fichte à l’époque d’Iéna
Untersuchung über die Einbildungskraft in der »Grundlage« (1794) und der »Nova Methodo« (1796-99) Fichtes.
Critique et Science: Etude sur la transformation du criticisme dans les premiers écrits de F. W. J. Schelling
Gefragt wird nach dem Status der Philosophie des jungen Schelling als nach-kantische Philosophie
Fred Dretskes Theorie des nicht epistemischen Sehens
Fred Dretske differenziert zwischen verschiedenen Wahrnehmungsebenen, die sich hinsichtlich ihrer epistemischen Relevanz unterscheiden.
Conscience naturelle et conscience philosophique dans la Phénoménologie de l’esprit de Hegel.
Ziel der Magisterarbeit war durch eine Analyse die Struktur zu finden, welchen Sinn die Phänomenologie des Geistes für uns hat. Die Struktur der Phänomenologie und ihre Einheit ist ein umstrittenes Thema in den Verhandlungen zwischen Hegelianern. Gegen die These von Haering hat Pierre-Jean Labarrière in seiner Schlüsselarbeit »Structure et mouvement dialectique dans la Phénoménologie de l’esprit de Hegel« jedoch wichtige Argumente gebracht, die für die Einheit des Werkes eintreten. Labarrière nach kann dieser Einheit durch unterschiedliche Strukturen gelesen werden. Eine dieser ist die Strukturierung unter den Texten »für das Bewußtsein« und diejenigen »für uns« (d.h. für den Philosophen). Mit anderen Worten fasst sich die dialektische Bewegung der Phänomenologie durch die Beziehung zwischen philosophischem Bewußtsein und natürlichem Bewußtsein.


