Theoretische Philosophie
Das Themengebiet der theoretischen Philosophie umfasst u.a. Erkenntnistheorie, Logik, Wissenschaftstheorie, Philosophische Anthropologie und Naturphilosophie. Man gebraucht die Bezeichnung vor allem in Absetzung von der praktischen Philosophie als Wissenschaft vom Wissen im weitesten Sinne sowie von durch Wissen zugänglichen Gegenstandsbereichen (z.B. Natur).
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Forschungsprojekte
Die Ontologie in der Kritik der reinen Vernunft
Analyse von Kants Definitionen der Begriffe: Ontologie, Transzendentalphilosophie und Logik im Hinblick auf die Frage: „Was ist in der Kritik der reinen Vernunft aus der Ersten Philosophie geworden?“
Magister Artium (Zur ästhetischen Urteilskraft in Imre Kertész’ Roman eines Schicksallosen)
Herausarbeitung von teleologischen und ästhetischen Urteilsstrukturen im Roman eines Schicksallosen. Thesen zum Verhältnis teleologischer und ästhetischer Urteilskraft zur Struktur totaler Herrschaft und zur Möglichkeit einer Zeugenschaft der Shoah.
Der Ursprung des Selbstbewusstseins. Eine synoptische Lesart der Wissenschaftslehre J.G. Fichtes
Die reflexionstheoretischen Probleme der frühen Selbstbewusstseinsphilosophie Fichtes, die Dieter Henrich aufgewiesen haben, löst Fichte durch eine zweifache Strategie: mittels der Konzeption der intellektuellen Anschauung und dem praktischen Weltverhältnis. Insbesondere die praktische »Lösung« hat Henrich nicht beachtet. Diesen Nachweis unternimmt die Arbeit.
Idea, idealismo, criticismo. Il confronto di Kant con Platone (Idea, Idealism, Criticism: Kant’s Dialogue with Plato).
Bildlichkeit. Theorie des Bildbegriffs
»Das Begreifen des Unbegreiflichen. Philosophie und Religion bei J. G. Fichte 1800-1806«
„Interpretation – Transformation. Das Platonbild bei Fichte, Schelling, Hegel, Schleiermacher und Schopenhauer und das Legitimationsproblem der Philosophiegeschichte“
Kants Ideenlehre
Die Arbeit rekonstruiert ausgehend vom Anhang zur transzendentalen Dialektik in der Kritik der reinen Vernunft Systematizität als notwendige Bedingung des Gegenstandsbezugs von Urteilen und erweitert so die Kantische Theorie des Gegenstandsbezugs, die in der Transzendentalen Analytik unvollständig bleibt.


