Theoretische Philosophie
Das Themengebiet der theoretischen Philosophie umfasst u.a. Erkenntnistheorie, Logik, Wissenschaftstheorie, Philosophische Anthropologie und Naturphilosophie. Man gebraucht die Bezeichnung vor allem in Absetzung von der praktischen Philosophie als Wissenschaft vom Wissen im weitesten Sinne sowie von durch Wissen zugänglichen Gegenstandsbereichen (z.B. Natur).
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Forschungsprojekte
Kritische Metaphysik der Substanz. Kant im Widerspruch zu Leibniz
Gegenstand der Arbeit ist der Kantische Substanzbegriff, der vor dem Hintergrund der Leibniz-Wolffschen Philosophie untersucht wird.
Critique et Science: Etude sur la transformation du criticisme dans les premiers écrits de F. W. J. Schelling
Gefragt wird nach dem Status der Philosophie des jungen Schelling als nach-kantische Philosophie
Fred Dretskes Theorie des nicht epistemischen Sehens
Fred Dretske differenziert zwischen verschiedenen Wahrnehmungsebenen, die sich hinsichtlich ihrer epistemischen Relevanz unterscheiden.
Die Transformation des Gegebenen – Zu den Möglichkeitsbedingungen des Empirischen bei Kant und Fichte
Kritischer Vergleich der theoretischen Philosophie Kants mit der theoretischen Philosophie Fichtes in der Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre
Über das Schicksal: Unterschiedliche Reflexionen darüber, untersucht an der Schrift ‚De Fato’ des Alexander von Aphrodisias
Die Arbeit widmet sich der Schrift De fato des Alexander von Aphrodisias. Das Buch hat einen maßgeblichen Einfluss auf die Determinismusdebatte der nachfolgenden Jahrhunderte ausgeübt.
Der aufgehende Rest in der Romantik. Schelling und die Frühromantik
Die Arbeit behandelt die Frage des Zusammenhangs zwischen der Philosophie des Absoluten bei Schelling und der deutschen Romantik
Die Glückswürdigkeit bei Kant und Fichte
Diese Studie untersucht das Verhältnis von Moralität und Erfüllung in der Praktischen Philosophie bei Immanuel Kant und Johann Gottlieb Fichte: im Mittelpunkt steht bei Kant die Kritik der praktischen Vernunft und bei Fichte die Anweisung zum seligen Leben.
Conscience naturelle et conscience philosophique dans la Phénoménologie de l’esprit de Hegel.
Ziel der Magisterarbeit war durch eine Analyse die Struktur zu finden, welchen Sinn die Phänomenologie des Geistes für uns hat. Die Struktur der Phänomenologie und ihre Einheit ist ein umstrittenes Thema in den Verhandlungen zwischen Hegelianern. Gegen die These von Haering hat Pierre-Jean Labarrière in seiner Schlüsselarbeit »Structure et mouvement dialectique dans la Phénoménologie de l’esprit de Hegel« jedoch wichtige Argumente gebracht, die für die Einheit des Werkes eintreten. Labarrière nach kann dieser Einheit durch unterschiedliche Strukturen gelesen werden. Eine dieser ist die Strukturierung unter den Texten »für das Bewußtsein« und diejenigen »für uns« (d.h. für den Philosophen). Mit anderen Worten fasst sich die dialektische Bewegung der Phänomenologie durch die Beziehung zwischen philosophischem Bewußtsein und natürlichem Bewußtsein.


