Theoretische Philosophie

Das Themengebiet der theoretischen Philosophie umfasst u.a. Erkenntnistheorie, Logik, Wissenschaftstheorie, Philosophische Anthropologie und Naturphilosophie. Man gebraucht die Bezeichnung vor allem in Absetzung von der praktischen Philosophie als Wissenschaft vom Wissen im weitesten Sinne sowie von durch Wissen zugänglichen Gegenstandsbereichen (z.B. Natur).

Wir verweisen auf den vertiefenden Lexikoneintrag Theoretische Philosophie, an dessen Gestaltung wir Sie herzlich einladen mitzuarbeiten. Senden Sie uns einfach Ihren qualifizierten Beitrag!

Publikationen

Bildlichkeit. Theorie des Bildbegriffs (Monographie) [1/3.1]

Monographie Prof. Dr. Christoph Asmuth

Die Theorie der Bildlichkeit, die ich entwickeln möchte, bedient sich einer transzendentalphilosophisch genetischen Methode. Die Korrelation der Begriffe Bild, Zeichen, Sprache soll grundlegend geklärt werden.

VII. Internationaler Leibniz-Kongreß Berlin, 10.-14.9.2001. Nihil sine ratione. Mensch, Natur und Technik im Wirken von G. W. Leibniz. 3 Bde. Berlin 2001.

Sammelband Prof. Dr. Christoph Asmuth, Hans Poser, Ursula Goldenbaum, Wenchao Li

Sein – Reflexion – Freiheit. Aspekte der Philosophie Johann Gottlieb Fichtes

Die Grenzen der Sprache. Sprachimmanenz – Sprachtranszendenz

Sammelband Prof. Dr. Christoph Asmuth, Dr. Friedrich Glauner, Prof. Dr. Burkhard Mojsisch

Das Thema die Grenzen der Sprache eignet sich wie kaum ein zweites zur interdisziplinären Zusammenarbeit. Fast in jeder geistes-, geschichts- oder kulturwissenschaftlichen Disziplin spielt das Thema eine Rolle. So ist der vorliegende Sammelband zwar von philosophischen Fragestellungen dominiert; die Antworten geben aber oft die Fachwissenschaften selbst mit der ihnen eigenen Methodologie und den ihnen zugehörigen Inhalten. Philosophie, Theologie, Germanistik, Wirtschaftswissenschaften, Musikwissenschaften, Ethnologie und Soziologie tragen jeweils aus ihrer Perspektive – teils historisch, teils systematisch – zum Thema bei. Die Kandidaten für ein Jenseits der Sprache könnten dabei kaum unterschiedlicher sein: Gott, die Wahrnehmung, das Unheimliche, der Anfang, das Gefühl, das Meinen usw. Nicht immer werden die Kandidaten bestätigt. Was transzendent zu sein schien, erweist sich als immanent. Manche Beiträge votieren dafür, ein Außerhalb der Sprache ganz zu verneinen und die Rede von den Grenzen der Sprache bloß rhetorisch oder metaphorisch aufzufassen. Ein Beitrag aus den Neurowissenschaften (Medizin) zeigt schließlich auch die physiologischen Bedingungen und Begrenzungen des Sprechens auf.

Transzendentalphilosophie und Person. Leiblichkeit - Interpersonalität - Anerkennung