Theoretische Philosophie

Das Themengebiet der theoretischen Philosophie umfasst u.a. Erkenntnistheorie, Logik, Wissenschaftstheorie, Philosophische Anthropologie und Naturphilosophie. Man gebraucht die Bezeichnung vor allem in Absetzung von der praktischen Philosophie als Wissenschaft vom Wissen im weitesten Sinne sowie von durch Wissen zugänglichen Gegenstandsbereichen (z.B. Natur).

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Publikationen

Rezension von Ulrich Schlösser: ‚Das Erfassen des Einleuchtens. Fichtes Wissenschaftslehre von 1804 als Kritik an der Annahme entzogener Voraussetzungen unseres Wissens und als Philosophie des Gewissseins’. Berlin 2001.

Rezension Dr. Christoph Binkelmann
Jahr: 2006

Interpretation – Transformation. Das Platonbild bei Fichte, Schelling, Hegel, Schleierma-cher und Schopenhauer und das Legitimationsproblem der Philosophiegeschichte. Habili-tationsschrift, Göttingen 2006.

Monographie Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 2006

Das Verhältnis der Philosophie zu ihrer Geschichte ist – zumindest seit dem beginnenden 19. Jahrhundert – ein facettenreiches Problem: Die Vergänglichkeit philosophischer Positionen widerspricht dem Anspruch auf überzeitliche Geltung. Das Buch untersucht zunächst dieses Verhältnis, indem es konkret fünf exemplarische Positionen vorstellt, wie sich Philosophen zu einem Autor der Vergangenheit, nämlich dem antiken Autor Platon, verhalten. Dabei spannt die Untersuchung einen Bogen von J.G. Fichte, der Platon in den Dienst seines eigenen Pro-jektes, der Wissenschaftslehre stellt, über F.W.J. Schelling, der eine kantianische Transforma-tion Platons vornimmt, über G.W.F. Hegel, der Platon einspannt in die Entwicklung der eige-nen dialektischen Philosophiegeschichte, über Schleiermacher, der mit philologischem In-strumentarium Platon zu einem philosophischen Künstler stilisiert, bis zu Schopenhauer, der Platon integriert in die Vorgeschichte der Entdeckung eines blinden Weltwillens. Durch die Reflexion auf diese exemplarischen und selbst der Philosophiegeschichte angehörenden Posi-tionen ergibt sich der zweite, der systematische Teil des Buches. Interpretation und Trans-formation sind integrale Momente aller Beziehung der Philosophie auf ihre Geschichte. Das Spannungsfeld von Historismus und systematischem Philosophieren formiert einen dynami-schen Prozeß im Horizont der geschichtlich-kulturellen Selbstverständigung.

Bild – Negation – Kreativität

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 2005

‘Reflexions-Aberglaube’. Hegels Kritik an der Transzendentalphilosophie Fichtes

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 2005

Die Wissenschaftslehre und ihre derivativen Disziplinen

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2005

Der Vortrag versucht eine Plausibilisierung der höchst abstrakten Argumentationsebene der Fichte`schen Wissenschaftslehre durch Hinzuziehung ihres Verhältnisses zu den angewandten Disziplinen.

Seyn außer dem Seyn im Seyn: Der Begriff Bild in den Fichte-Studien des Novalis und in der Spätphilosophie J. G. Fichtes

Zeitschriftenartikel Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto
Jahr: 2005

Beitrag für den kooperativen Kommentar zur Transzendentalen Logik I von 1812 von Johann Gottlieb Fichte

Vortragsmanuskript Kai U. Gregor, M.A.
Jahr: 2004

Es handelt sich um das seit 2001 laufende Projekt, die späten wissenschaftlichen Schriften Fichtes zu sichten und innerhalb eines kooperativen Kommentars zu beschreiben, um diese hermetischen Texte der philosophischen Öffentlichkeit zu erschließen.

‚Das Schweben ist der Quell aller Realität’. Platner, Fichte, Schlegel, Novalis und die produktive Einbildungskraft

Sammelbandbeitrag Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 2004

Le critiche di Fichte alla Naturphilosophie negli anni dell’insegnamento all’Università di Berlino

Zeitschriftenartikel Dr. Alessandro Giovanni Bertinetto
Jahr: 2004

Metaphysik und Historie bei J. G. Fichte

Zeitschriftenartikel Prof. Dr. Christoph Asmuth
Jahr: 2003