Analytische Philosophie / Philosophie des Geistes
Darunter versteht man die im 20. Jh. dominierende philosophische Richtung, welche die Aufgabe der Philosophie vor allem in der Sprachanalyse und -kritik verortet. Charakteristisch ist auch ihre Orientierung an den empirisch-naturwissenschaftlichen Einzelwissenschaften. Die Philosophie des Geistes befasst sich mit der Natur mentaler Zustände; zentral ist das sogenannte Leib-Seele-Problem.
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Forschungsprojekte
Dialektik und Perspektivität: Der Begriff der epistemischen Perspektivität in Hegels Konzeption des Erkennens
Die Dissertation untersucht den Zusammenhang von Dialektik und Perspektivität. Das vordergründige Interesse liegt darin, durch Hegels Philosophie ein besseres Verständnis des Begriffs der epistemischen Perspektivität zu erhalten.
Inferenz und Erfahrung: Bausteine für eine neue Theorie der Zeitwahrnehmung
Ziel ist es, ein Modell der Zeitwahrnehmung zu entwickeln, das in der Lage ist zu erklären, wie wir Zeit in Filmen wahrnehmen.
Wie kann der Geist etwas von sich wissen? Die Überwindung des Kompatibilismus in Hegels »Herrschaft und Knechtschaft«
Beitrag zur gegenwärtigen Freiheitsdiskussion auf Basis des Selbstbewusstseinskapitels in Hegels Phänomenologie des Geistes
Projektives Bewusstsein. Th. Metzingers Selbstmodelltheorie und J.G. Fichtes Wissenschaftslehre
Das Ziel des Dissertationsprojektes besteht in einer methodenkritischen Diskussion des Verfahrens der Objektivation, so wie dieses insbesondere in naturalistisch geprägten Erklärungsansätzen des Bewusstseins zum Zuge kommt. Geprüft werden soll, inwiefern dieses Verfahren dem Bewusstsein gerecht zu werden vermag. Diese kritische Bestandsaufnahme bildet den Ausgangspunkt für die Entwicklung einer idealrealistischen Dialektik.
Fred Dretskes Theorie des nicht epistemischen Sehens
Fred Dretske differenziert zwischen verschiedenen Wahrnehmungsebenen, die sich hinsichtlich ihrer epistemischen Relevanz unterscheiden.
Geist und Wissenschaft. Interdisziplinäre Ansätze zur Bewusstseinsproblematik
Forschungsveranstaltungen
Ich – Du – Er, Sie, Es Subjekt und Gehirn – Mensch und Natur
Im Ich tritt die Person als Subjekt des Denkens, Fühlens und Handelns in den Vordergrund. In der dritten Person des Er, Sie und Es wird die Person verobjektiviert und epistemischer Gegenstand. Das Du wiederum eröffnet die interpersonale Dimension und damit den wechselseitigen Bezug zweier Subjekte. Dieser grundlegende Topos bildet die systematische Folie für das diesjährige Thema der Arbeitstagung, das die Referenten aus unterschiedlichen historischen und systematischen Perspektiven bearbeiten.
Die Grenzen der Sprache. Sprachimmanenz – Sprachtranszendenz. Ein interdisziplinäres Kolloquium der Studienstiftung des deutschen Volkes
Die Stellung des Menschen im naturwissenschaftlich-technischen Zeitalter – Transzendentalphilosophie und Szientismus
Im Licht der modernen Naturwissenschaften scheinen zahlreiche Fragen der Philosophie erledigt zu sein. Um diese komplexe Fragen nicht vorschnell in einseitige Reduktionismen aufzulösen, gilt es, die zugrunde liegenden theoretischen und praktischen Kategorien kritisch und unvoreingenommen mit Blick auf die Ansprüche der modernen Naturwissenschaften einerseits und auf ein aufgeklärtes philosophische Selbstverständnis des Menschen andererseits zu untersuchen.


