Analytische Philosophie / Philosophie des Geistes

Darunter versteht man die im 20. Jh. dominierende philosophische Richtung, welche die Aufgabe der Philosophie vor allem in der Sprachanalyse und -kritik verortet. Charakteristisch ist auch ihre Orientierung an den empirisch-naturwissenschaftlichen Einzelwissenschaften. Die Philosophie des Geistes befasst sich mit der Natur mentaler Zustände; zentral ist das sogenannte Leib-Seele-Problem.

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Forschungsprojekte

Dialektik und Perspektivität: Der Begriff der epistemischen Perspektivität in Hegels Konzeption des Erkennens

Promotion Sevilay Karaduman, M.A.
Laufzeit: 1.01.2012 - 1.12.2014

Die Dissertation untersucht den Zusammenhang von Dialektik und Perspektivität. Das vordergründige Interesse liegt darin, durch Hegels Philosophie ein besseres Verständnis des Begriffs der epistemischen Perspektivität zu erhalten.

Inferenz und Erfahrung: Bausteine für eine neue Theorie der Zeitwahrnehmung

Habilitation Dr. Teresa Pedro
Laufzeit: 1.01.2011 - 1.01.2011

Ziel ist es, ein Modell der Zeitwahrnehmung zu entwickeln, das in der Lage ist zu erklären, wie wir Zeit in Filmen wahrnehmen.

Die Verkörperung der Vernunft. Das Verhältnis von Sinnlichkeit und Begrifflichkeit im Lichte von Kants Schematismus-Lehre.

Promotion Lidia Gasperoni, M.A.
Laufzeit: 1.10.2010 - 1.10.2013

Die Dissertation soll einen Beitrag leisten zum philosophischen Problem der Beziehung von Geist und Körper, ausgehend von Kant, zugleich aber mit einem Fokus auf zeitgenössische Erkenntnistheorien.

Wie kann der Geist etwas von sich wissen? Die Überwindung des Kompatibilismus in Hegels »Herrschaft und Knechtschaft«

Magister / Master / Diplom Dr. Sebastian Ostritsch
Laufzeit: 1.10.2008 - 1.02.2009

Beitrag zur gegenwärtigen Freiheitsdiskussion auf Basis des Selbstbewusstseinskapitels in Hegels Phänomenologie des Geistes

Projektives Bewusstsein. Th. Metzingers Selbstmodelltheorie und J.G. Fichtes Wissenschaftslehre

Promotion Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Laufzeit: 1.04.2006 - 17.04.2012

Das Ziel des Dissertationsprojektes besteht in einer methodenkritischen Diskussion des Verfahrens der Objektivation, so wie dieses insbesondere in naturalistisch geprägten Erklärungsansätzen des Bewusstseins zum Zuge kommt. Geprüft werden soll, inwiefern dieses Verfahren dem Bewusstsein gerecht zu werden vermag. Diese kritische Bestandsaufnahme bildet den Ausgangspunkt für die Entwicklung einer idealrealistischen Dialektik.

Fred Dretskes Theorie des nicht epistemischen Sehens

Magister / Master / Diplom Sevilay Karaduman, M.A.
Laufzeit: 1.01.2004 - 31.12.2010

Fred Dretske differenziert zwischen verschiedenen Wahrnehmungsebenen, die sich hinsichtlich ihrer epistemischen Relevanz unterscheiden.

Geist und Wissenschaft. Interdisziplinäre Ansätze zur Bewusstseinsproblematik

Publikationsprojekt Ansgar Lyssy, M.A.
Laufzeit: 30.11.1999 - 30.11.1999

Forschungsveranstaltungen

Ich – Du – Er, Sie, Es Subjekt und Gehirn – Mensch und Natur

Tagung Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Patrick Grüneberg
Laufzeit: 21.02.2008 - 23.02.2008

Im Ich tritt die Person als Subjekt des Denkens, Fühlens und Handelns in den Vordergrund. In der dritten Person des Er, Sie und Es wird die Person verobjektiviert und epistemischer Gegenstand. Das Du wiederum eröffnet die interpersonale Dimension und damit den wechselseitigen Bezug zweier Subjekte. Dieser grundlegende Topos bildet die systematische Folie für das diesjährige Thema der Arbeitstagung, das die Referenten aus unterschiedlichen historischen und systematischen Perspektiven bearbeiten.

Die Grenzen der Sprache. Sprachimmanenz – Sprachtranszendenz. Ein interdisziplinäres Kolloquium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Fachkurs Prof. Dr. Christoph Asmuth
Laufzeit: 1.01.2008 - 31.12.2008

Die Stellung des Menschen im naturwissenschaftlich-technischen Zeitalter – Transzendentalphilosophie und Szientismus

Fachkurs Prof. Dr. Christoph Asmuth, Prof. Dr. Patrick Grüneberg, Prof. Dr. Damir Barbarić
Laufzeit: 17.09.2007 - 21.09.2007

Im Licht der modernen Naturwissenschaften scheinen zahlreiche Fragen der Philosophie erledigt zu sein. Um diese komplexe Fragen nicht vorschnell in einseitige Reduktionismen aufzulösen, gilt es, die zugrunde liegenden theoretischen und praktischen Kategorien kritisch und unvoreingenommen mit Blick auf die Ansprüche der modernen Naturwissenschaften einerseits und auf ein aufgeklärtes philosophische Selbstverständnis des Menschen andererseits zu untersuchen.